die Franken ergeben. Er wurde überfallen, 
die Länder eingenommen, die Hauptstadt beschossen, 
und schliesslich musste der gute König einen traurigen 
Abschied nehmen von dem festen Land und sich auf 
die Insel flüchten. 
Dänemark erklärt sich für Frankreich — 
und dann kommen die Engländer auf dem Wasser 
und schleifen die Hauptstadt, dass sie dem Erdboden 
gleich wurde. 16 000 nur Einwohner etc. wurden 
getötet, vom anderen lässt sich urteilen. 
Im neubayerischen Vorarlberg gibt es 
jetzt viele Veránderungen.! In Tirol wurden die 
Filialen und Kloster infindirt2. — Auch alle drei 
Bischöfe, die sich derzeit in Tirol befinden, 
mussten in 24 Stunden das Land räumen und dann 
wurden sie durch das Militär transportiert. Man 
sagt, sie hätten sollen dem päpstlichen Stuhl absagen 
und der bayerischen Regierung anhängen, und das 
wollten sie nicht. Sie sollten einwilligen, 
dass im Rheinischen Bund noch ein Papst erklärt 
werde, und das konnten sie nicht. Jetzt wurden an 
einigen Orten Pfarrherren aufgestellt von der baye- 
rischen Regierung und nicht vom Bischof in Tirol. 
Das wollen einige alte Geistliche nicht anerkennen. Daher wurden 
sie scharf misshandelt, einige vertrieben und zwei getötet. 
1 Zur bayerischen Herrschaft in Vorarl- 
berg vgl. Bilgeri, Benedikt: Geschichte 
Vorarlbergs, Bd. 4, Graz 1982, S. 205- 
243; zu Liechtenstein in dieser Zeit vgl. 
Malin, Georg: Die politische Geschich- 
te des Fürstentums Liechtenstein in 
den Jahren 1800-1815. In: Jahrbuch 
des Historischen Vereins für das Fürs- 
tentum Liechtenstein, Bd. 53 (1953), 
S327 ff. 
2 Aufgehoben. 
275 
  
 
        

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