Herausgeber:
Universität Liechtenstein
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000253878/51/
Sichten Bestand (Grad 1), Liquidität (Grad 2), Geldanlage (Grad 3), Vorsorge (Grad 
4) und Steuern (Grad 5). 
Die zweite Aufgabe des Referenzmodells besteht darin, eine Verbindung zwischen 
fachlichem Modell (Analysemodell) und technischen Konzepten aus der 
Informationstechnologie herzustellen. Dazu wird eine Systemarchitektur (basierend 
auf einer Service-orientierten Architektur) entworfen, die es Systementwicklern 
erlaubt, mit Hilfe des Analysemodells und der vorgestellten Architektur IT-Systeme 
zur Persönlichen Finanzplanung zu entwickeln. Die Systemarchitektur erlaubt es 
einerseits, bestimmte Tools zur Persönlichen Finanzplanung (wie z.B. Zins- und 
Rentenrechner bis hin zur Beantwortung der Fragen, was regelmäßiges Sparen bringt 
oder ob ein Finanzplan zulässig ist oder nicht) als Web-Services anzubieten und so 
die Möglichkeit zu bieten, die im Rahmen des FiXplan-Projektes entwickelten Tools 
applikationsunabhängig (beispielsweise mit Excel oder beliebigen anderen 
Applikationen) zu nutzen. Andererseits unterstützt die Systemarchitektur eine 
automatisierte Erfassung der Daten der Mandanten von der Hausbank, dem 
Steuerberater, den Versicherungen, dem Online-Broker usw., so dass eine 
zeitaufwändige manuelle Datenerfassung entfallen kann. 
Nach einer Beschreibung der Grundlagen in Abschnitt 2 wird das fachliche Modell 
in Abschitt 3 beschrieben. Abschnitt 4 widmet sich dann dem Architekturmodell. 
Schließlich erfolgt in Abschnitt 5 eine Zusammenfassung und ein Ausblick auf 
weitere Forschungsmöglichkeiten. 
2 Grundlagen 
Im Allgemeinen (vgl. v.a. [BK0O]) versteht man unter der Finanzplanung einer 
Unternehmung alle Berechnungen und Dispositionen im Hinblick auf die 
Abstimmung der kurzfristig zu erwartenden Einzahlungs- und Auszahlungsströme mit 
dem Ziel der Erhaltung der Liquidität und die mittel- und langfristige Abstimmung 
von Kapitalbedarf und Kapitaldeckungsmöglichkeiten (Finanzierungsmöglichkeiten). 
Zentrales Steuerungsinstrument der Finanzplanung ist dabei der Finanzplan als 
tabellarische, zeitlich gegliederte Gegenüberstellung von erwarteten Einnahmen und 
Ausgaben. 
Im Entwurf ISO/DIS 22 222-1 des Technichal Committee ISO/TC 222, Personal 
Financial Planning, der International Organization for Standardization wird 
Persönliche Finanzplanung wie folgt definiert: 
Personal financial planning is an interactive process designed to enable a 
consumer/client to achieve their personal financial goals [ISO04]. 
Schmidt [Sch05] definiert Persönliche Finanzplanung als kontinuierlichen, 
interaktiven Beratungsprozeh für natürliche Personen zur Erhebung und Analyse ihrer 
finanziellen Situation, zum  Aufzeigen von  Verbesserungsmóglichkeiten, zur 
5]
        

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