Herausgeber:
Universität Liechtenstein
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000253878/19/
themenzentrierte Beratung mit einfachen Berechnungstools findet auch nicht statt. Es 
ist der Kunde, der sich für eine Finanzplanung entscheidet und diese auch 
entsprechend bezahlt. Die nachfolgende Grafik zeigt zusammenfassend den Einsatz 
der Finanzplanung in den einzelnen Kundensegmenten: 
    
Beratungszentrierte Finanzplanung als fester Teil des 
Finanzplanung en Beratungskonzeptes 
Beratungs- und Einsatz der Finanzplanung in 
themenzentrierte Affluent-Kunden Abhängigkeit des Kunden- 
Finanzplanung bedürfnisses und -potential 
  
  
Einsatz von ,easy to 
Themenzentrierte Retail-Kunden use" Berechnungs- 
Finanzplanung modulen 
Abb. 4. Der Einsatz von  Finanzplanungskonzepten in  unterschiedlichen 
Kundensegmenten. 7 
3 Konsequenzen für den Mitteleinsatz 
Wie die Umfrage der Universität St. Gallen und der Short Consulting AG zeigt, ist die 
Systemintegration heute vor allem in der Analyse und Planung gegeben. Um die im 
vorherigen Kapitel aufgezeigten zukünftigen Entwicklungen in der Finanzplanung 
erfolgreich zu meistern, wird dies nicht reichen. Die bestehenden Applikationen 
können durchaus als Basis-Systeme betrachtet und weiter verwendet werden. Sie 
müssen aber in verschiedene Richtungen erweitert werden. 
3.1 Downsizing 
Unter Downsizing wird nicht verstanden, dass bestehende Funktionalitäten in 
Finanzplanungspaketen reduziert werden. Vielmehr ist die Forderung, dass neue 
Funktionen für den Retailbereich implementiert werden. Die „Reduzierung“ spricht 
vielmehr die Komplexität bestehender Finanzplanungstools an. Bestehende Lösungen 
sind auf die Erstellung von umfassenden Finanzplänen ausgelegt. Um hier erste 
Resultate zu erhalten, müssen zuerst umfangreiche Daten erfasst werden. Eine 
„Schnelle“ Berechnung ist meist ausgeschlossen. 
Die heute auf dem Markt erhältlichen Produkte verfügen zwar für einzelne Themen 
über separate Berechnungsmodule, welche eine schnelle Berechnung sowie Erstellung 
eines Kundenoutputs erlauben. Diese Berechnungsmodule sind aber nur für einige 
wenige Beratungssituationen, in der Regel aus dem Steuerbereich, anwendbar. 
Ebenfalls erhältlich sind themenorientierte Planungsinstrumente, welche oft als 
„Finanzplanung light“ tituliert werden. Diese können in einzelnen 
  
7 Quelle: eigene Darstellung. 
19
        

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