Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
40
Erscheinungsjahr:
2005
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000250386/191/
«Auch im Falle eines EU-Beitrittes aller anderen EFTA-Staaten, also inklusive der Schweiz, bleibt der EWR für Liechtenstein durchaus eine der realistischen Optionen für die weitere Zukunft, selbst wenn dies einige Vertragsanpassungen notwendig machen könnte. Auch für die EU mag dies ein akzeptables Modell für Staaten sein, für welche eine Vollintegration nicht den spezifi- schen Gegeben heiten entspricht.» Sollte Liechtenstein das Ende des EWR also ruhig abwarten oder viel - leicht doch schon mögliche Varianten vorbereiten, die der EU bei Bedarf präsentiert werden könnten? 197 
Liechtensteinische Integrationsoptionen «nach dem EWR» a) Schweiz-EU Bilateralismus z.T. indirekte Teil - nahme an den bila- teralen Verträgen Schweiz-EU («Nutzniesser») Bilateralismus «à la Suisse» (mit Zoll - vertrag) Zollanschluss an EU anstatt Schweiz («Partnerwechsel») Assoziationsabkom- men («bilateralisier- ter EWR») mit Zoll - vertrag Liechtenstein mit Norwegen und/oder Island in der EU («Norderweite - rung»)b) 
EU-Beitritt der Schweiz indirekter Zollan - schluss an die EU («Modell Monaco») Bilateralismus im Alleingang (ohne Zollvertrag) direkter Zollan - schluss an die EU («Modell Andorra») Assoziationsabkom- men («bilateralisier- ter EWR») ohne Zoll vertrag Liechtenstein und Schweiz (mit Nor - wegen und/oder Island) in der EU («Modell Luxem - burg») 
(1) Freihandel mit EU (2) Zollanschluss an EU (3) Assoziierung mit EU (4) (5) 
Tabelle 2: Liechtensteinische Integrationsszenarien «nach dem EWR» «Nichtstun» Bilaterale Optionen EU-Beitritt Quelle: eigene Darstellung.
        

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