Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
40
Erscheinungsjahr:
2005
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000250386/181/
Liechtensteinische Integrationsoptionen «nach dem EWR» Sieglinde Gstöhl Übersicht 1. Ist ein Ende des EWR in Sicht? 2. Kategorien der Aussenwirtschaftsbeziehungen der EU 3. Liechtensteinische Integrationsoptionen «post-EWR» 4. «Nach dem EWR»: Assoziierung oder Mitgliedschaft? Der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) war ursprünglich als dauer - hafte Alternative zu einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) geplant, wurde aber mit dem EU-Beitritt Österreichs, Schwedens und Finnlands 1995 und der Ablehnung durch die Schweiz zu einem «Europäischen Warteraum» degradiert. Dieses Provisorium hat nun schon ein Jahrzehnt erfolgreich überdauert. Trotzdem stellt sich für das Fürstentum die Frage, was passiert, falls Island und/oder Norwegen der EU beitreten sollten.1 Der europäische Integrationsprozess ist nach wie vor sehr dyna - misch, sowohl was die Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union betrifft, als auch in Bezug auf die «Europäisierung» der nationa - len Volkswirt schaf ten und Verwaltungen. Dies kann zur Folge haben, dass das EWR-Abkommen nicht mehr alle Kooperationsinteressen der EFTA-Staaten abdeckt. Dieser Beitrag diskutiert deshalb mögliche Sze - na rien liechten stei nischer Integrationspolitik nach einem allfälligen Ende des EWR. Das derzeitige Integrationsmodell «EWR plus Zollver - 187 
1Ein EU-Beitritt der Schweiz in Kombination mit einem Weiterbestehen des EWR eröffnet Liechtenstein ebenfalls verschiedene Optionen, die an anderer Stelle dis ku - tiert werden, s. Gstöhl 2001, S. 186–202.
        

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