Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
39
Erscheinungsjahr:
2004
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000240237/284/
ten Staaten ergibt sich folgendes Bild: Island mit rd. 260’000, Liechten - stein mit gut 30’000, Luxemburg mit rd. 400’000, Malta mit rd. 370’000 und San Marino mit ca. 25’000 Einwohnern liegen alle deutlich unter dem Bevölkerungs-Richtwert von 1 Million. Es bleibt festzu hal ten, dass die aufgezählten fünf Staaten, die Gegenstand dieser Arbeit sind, nicht die Gesamtheit der Europäischen Kleinststaaten darstellen. Es handelt sich vielmehr um eine Auswahl: San Marino, Liechtenstein, Island, Malta und Luxemburg waren zum Zeitpunkt der Untersuchun gen 1991– 1993 die fünf kleinsten Mitglieder des Europarates. Weitere Kleinst - staaten in Europa wären etwa Andorra (im Europarat seit 1994) und Zypern (im Europarat seit 1961), aber auch Monaco (dessen Beitrittsver - fah ren läuft) und der Vatikan (Be obach ter im 
Europarat). 3. Kernaussagen Aussage 1 Der Beitrittzum Europarat gestaltete sich für die untersuchten Kleinst - staaten sehr 
unterschiedlich. Aussage 2 Bedeutender Widerstand anlässlich seines Beitritts zum Europarat war nur Liechtensteinerwachsen. Schnelle Aufnahme von Luxemburg, Island und Malta Luxemburgwar Gründungsmitglied des Europarates und sah sich als solches nie der Notwendigkeit gegenüber, seinen Anspruch auf Mit - 295 
Kleinstaaten im Europarat in this way should be modified in terms of their international dimensions seen from the political, economic, strategic, cultural or other points of view within their regi- on or in the world as a whole.» Ebenso verzichtet Gassner, S. 7 ff., trotz einer ein - gehenden Behandlung der Frage «What is a Microstate?» auf eine Trennlinie zwi - schen Staaten und Mikrostaaten, indem er auf das Völkerrecht verweist, welches nur zwischen «Staat» und «Nicht staat» unterscheidet.
        

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