Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
39
Erscheinungsjahr:
2004
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000240237/213/
Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik von Kleinstaaten: Indiz für die Entwicklung der internationalen Beziehungen? Laurent Goetschel Übersicht 1.Kleinheit und Schwäche 2.Herkömmliche Strategien von Kleinstaaten 3.Entwicklungen im internationalen Umfeld 4.Spielt die Neutralität noch eine Rolle? 5.Spielen Bündnisse noch eine Rolle? 6. Neue verteidigungs- und sicherheitspolitische Optionen 6.1 Kooperative Verteidigungspolitik 6.2 Menschliche Sicherheit und internationale Netzwerke 7.Relativierung der Bedeutung von Staaten als 
Sicherheitssubjekte 1. Kleinheit und Schwäche Die herkömmlichen internationalen Beziehungen spielten sich zwischen einer Gemeinschaft von Staaten ab, in welcher der militärischen Macht der einzelnen Staaten eine grosse Bedeutung zukam, und in welcher das gemeinsame Verständnis vorherrschte, dass es im Zuge des Kampfes zwischen einzelnen Staaten zur Besetzung, Auflösung oder Annektie - rung einzelner dieser Staaten kommen konnte. Bis zum Ende des Kalten Krieges herrschte auch in Europa die Ansicht, dass Grenzverschie bun - gen ein legitimes Mittel zur Aufrechterhaltung von Stabilität und Ord - nung waren. Dabei waren kleine Staaten als potenzielle Opfer solcher Ausgleichslösungen grundsätzlich verwundbarer als grössere Mächte.1 222 
1Bull, The Anarchical Society. A Study of Order in World Politics, 1977, S. 3–21.
        

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