Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
39
Erscheinungsjahr:
2004
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000240237/204/
Kleinstaaten in einer verrechtlichten und vergerichtlichten Welt Carl Baudenbacher Übersicht 1.Verrechtlichung und Vergerichtlichung internationaler Beziehungen 2.Entpolitisierung von Konflikten 3.Zugang Privater zur Justiz Exkurs: Das integrationspolitische Dilemma des Kleinstaates Schweiz 4.Angriffe auf die Kleinstaaten in Europa 5.Power of the pen 6.Teilnahme am internationalen 
Dialog 1. Verrechtlichung und Vergerichtlichung internationaler Beziehungen Im Zeichen der Globalisierung und vor allem der europäischen Regiona - li sierung ist eine Verrechtlichung internationaler Beziehungen eingetre - ten. Hinzu kommt, gerade in Europa, eine Vergerichtlichung des Rechts. Diplomatische Konfliktlösungsmodelle und Ad-hoc-Schiedsgerichte wer den durch internationale Gerichtshöfe und gerichtsähnliche Institu - tio nen ersetzt. In Europa sind der Gerichtshof der Europäischen Ge - mein schaften, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und der EFTA-Gerichtshof zu nennen. Auf globaler Ebene sticht der WTO Appel late Body hervor. Verrechtlichung und Vergerichtlichung bedeu - ten für die Rechtsunterworfenen Rechtssicherheit, Unparteilichkeit und faires Verfahren. Kriterien wie Grösse und Macht spielen keine Rolle. Es liegt auf der Hand, dass Kleinstaaten davon in besonderem Masse profi - tie ren. Das WTO-Streitbeilegungsverfahren ist ein besonders gutes Bei - spiel dafür. Insoweit ist von Interesse, dass die Schweiz im Stahlstreit (erstmals) als Klägerin in einem Verfahren vor dem WTO-Streit bei le - 213
        

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