Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
37
Erscheinungsjahr:
2004
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000234714/276/
Ein Vergleich mit der Schweiz zeigt einige markante Abwei chun gen, die das bisherige Bild der Mediensituation in Liechtenstein weiter erhärten. So zeigt sich insgesamt eine stärkere Markt- und Leistungs orien tierung bei den liechtensteinischen Medien – ausgedrückt am überdurchschnitt- lichen Stellenwert der Publikumsforschung und von Leis tungs zielen. Demgegenüber fallen die liechtensteinischen Medien im publizistischen Qualitätsbereich ab – etwa bei der Gegenprüfung von Bei trägen durch Kol legen oder von Pressemitteilungen, sowie der Be ach tung der Erklä - rung der Rechte und Pflichten von 
Journalisten. 7.4.3 Arbeitsplatzbedingungen Die Journalisten in Liechtenstein sind grossteils mit den Arbeitsbedin - gun gen zufrieden. 94 Prozent fühlen sich ausgelastet, aber nicht über- fordert, für 93 Prozent ist der Arbeitsalltag abwechslungsreich, 88 Pro - 276Medienschaffende 
Tabelle 68: Richtlinien und Arbeitsweise der Redaktion: Anteil der Nennungen «immer» und «häufig» zu spezifischen Fragen nach Medium (in Prozent) FrageVaterlandVolksblattRadio LGesamtCH Schlussfolgerungen aus Publikumsforschung? 9169628057 Diskussion über Qualität an Redaktionssitzungen? 7967717476 Persönliche Leistungsziele 9336807051 Gegenprüfung durch Kollegen7357386173 Ressortübergreifende Teams 6547585960 Beachtung «Erklärung der Rechte ...» 5456505570 Prüfung von Presse- mitteilungen2521924374 Mehrfachverwertung von Beiträgen 4531554242 Quelle: Schweizer Daten aus dem Originaldatensatz der Studie Marr u.a. 2001. Legende: «immer» und «häufig» werden in zustimmende Kategorie zusammengefasst, «selten» und «nie» in verneinende, die Aussage «kann ich nicht beurteilen» als missing value.
        

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