Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
37
Erscheinungsjahr:
2004
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000234714/275/
Ein zusätzlicher Fragenblock über Richtlinien der Redaktion zeigt einen hohen Stellenwert der Publikumsorientierung in Liechtenstein auf. Ins - ge samt gaben 80 Prozent an, dass in den Redaktionen Schluss fol ge run - gen aus der Publikumsforschung gezogen werden, in 74 Prozent der Fälle werden an den Redaktionssitzungen Diskussionen über die Quali - tät geführt, in 70 Prozent der Fälle werden persönliche Leistungs ziele formuliert. Unter den Medien sticht bei vielen Aspekten das Liech ten - steiner Vaterland hervor, das offenbar über mehr Organisationsrouti nen verfügt als die anderen Medien. Radio L unterscheidet sich wenig über- raschend im Bereich der Mehrfachverwertung von Beiträgen, sowie ins- besondere bezüglich der Prüfung von Pressemitteilungen. Das kann da- mit zusammenhängen, dass ohnehin aus Gründen der Radiotauglich keit oftmals ein O-Ton eingeholt wird, was eventuell als Prüfung der Pres se - mitteilung gewertet wird. Ob dies aber in allen Fällen einer tat säch lichen Prüfung von Pressemitteilungen entspricht, darf angezweifelt werden. Das Volksblatt fällt wie beim letzten Fragenblock auch hier wieder ge- genüber dem Vaterland ab, wenngleich weniger deutlich als bei anderen Kriterien.275 
Journalistische Berufsrealität Tabelle 67: Anteil der Zustimmung zu spezifischen Fragen nach Medium (in Prozent) FrageVaterlandVolksblattRadio LGesamtCH Regelmässige Blatt-/ Sendekritik6136414776 Festgeschriebenes redaktionelles Leitbild5120714260 Redaktionsstatut4915473552 Regelmässige Qualifikationsgespräche4413413147 Ombudsstelle3215472736 Festgeschriebene Ethik-Codices2410291935 Leistungslohn- system22861429 Richtlinien betr. Meinungsumfragen1910121416 Quelle: Schweizer Daten aus dem Originaldatensatz der Studie Marr u.a. 2001.
        

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