Herausgeber:
Liechtensteinischer Alpenverein
Erscheinungsjahr:
[2003]
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000206713/80/
  
te Felsstufen werden über zwei kurze Leitern überwunden. 
Ein solides Sicherungsseil und Eisenstifte bieten auch dem 
etwas ängstlichen Naturfreund genügend Halt, um zur Alpe 
Lida aufzusteigen. Neben den erwähnten Felsformen begeg- 
nen wir in dieser Felsstufe auch Bergastern, Feuerlilien und 
wilden Rosen. 
Wir queren den obersten Weideboden von Lida (917 m) 
und einen schmalen Waldstreifen. Wir erreichen nun das 
Gamstobel, eine Weidemulde, welche sich vom Stallgebäude 
bis unter den Guschaspitz (auch Lidaspitz genannt) hinauf 
zieht. Auf Trittspuren gehen wir an der rechten Seite der 
Weide höher und finden im Wald einige Trittspuren, über 
welche wir hoch über den Felsen des Ellsteins gegen den Hin- 
teren Ochsenberg aufsteigen können. Über ein kurzes Weide- 
bord steigen wir zum markierten Bergweg ab, der vom 
Fläscher Seelein heraufführt. 
Auf dem Hinteren Ochsenberg blühen im Bergfrühling 
viele Alpenblumen. Aber auch in der kalten Jahreszeit bietet 
ein Gang über die gefrorenen Weiden einen besonderen Reiz. 
Der kalte Nordwind treibt die Nebel über den niedrigen Berg, 
die Föhren und der Stachelzaun werden dick überzuckert mit 
den zarten Gebilden des Raureifs. 
Die Schau vom Regitzerspitz ist trotz der geringen Höhe 
überaus eindrücklich. Der Blick über die 500 Meter hohen 
Schieferfelsen auf das Dörfchen Fläsch und auf die Weinberge 
ist aufregend schön. Wenn im Herbst die Buchenwälder am 
Fläscherberg bunt gefärbt sind und die Sonne das weite 
Rheintal mit goldenem Licht durchflutet, ist der Blick über 
die Felsen am eindrücklichsten. Aber besonders die hohen 
Rätikonberge im Osten mit ihren Wänden und steilen Gras-
        

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