5. Zusammenfassung 
  
Die liquidationslose Sitzverlegung einer liechtensteinischen Verbandsperson 
ins Ausland ist grundsätzlich möglich und in der entsprechenden Verordnung 
gesetzlich geregelt. 
Die gesetzlichen Vorschriften stellen den Schutz der Gläubiger in den Vorder- 
grund. In der Praxis führt dies dazu, dass die Sitzverlegung der Liquidation ei- 
ner Gesellschaft sehr nahe kommt. Dies wird noch dadurch unterstützt, dass 
steuerrechtlich gesehen die Sitzverlegung einer Liquidation gleichkommt. 
Zieht man dazu noch den administrativen Aufwand einer Sitzverlegung in 
Betracht, stellt sich die Frage, ob eine Liquidation und Neugründung am 
neuen Ort nicht die bessere Lösung darstellt. Eine Alternative zu diesem Vorge- 
hen, insbesondere für Gesellschaften, welche ein nach kaufmännischer Art 
geführtes Gewerbe betreiben, besteht darin, im Ausland eine Zweigniederlas- 
sung, Tochtergesellschaft oder ähnliches zu errichten. 
Für die Sitzverlegung spricht eigentlich lediglich noch der Umstand, dass 
ein über Jahre aufgebautes Unternehmen, welches Wert auf Tradition legt 
und dies auch als Geschäftsbasis einsetzt, nicht wieder neu beginnen muss. 
Mit der Sitzverlegung bleibt die Tradition eines Unternehmens bis zu einem 
gewissen Grad bewahrt.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.