3. DIE ALLGEMEINEN 
VORSCHRIFTEN ÜBER DIE 
RECHNUNGSLEGUNG 
3.1 Im allgemeinen 
Die allgemeinen Vorschriften über die Rechnungslegung 
entsprechen materiell dem bisherigen Recht. Die Bestim- 
mungen wurden lediglich sprachlich gestrafft, von Unge- 
reimtheiten, Widersprüchen und überkommenen, heute 
nicht mehr haltbaren Ansichten befreit, terminologisch mo- 
dernisiert, an die neuesten betriebswirtschaftlichen Er- 
kenntnisse angepasst sowie übersichtlich strukturiert. 
Ergänzt wurden die Vorschriften des ersten Abschnitts um 
die Bilanzierungsvorschriften für Forschungs- und Entwick- 
lungskosten und immaterielle Werte, die beide im Sinne der 
Gründungskosten geregelt werden, sowie (aus gesetzessys- 
tematischen Gründen) um Bestimmungen über die Veróf- 
fentlichung und die Prüfung sowie den Verweis auf die 
Strafbestimmungen. 
3.2 Grundsätze ordnungsmässiger 
Rechnungslegung 
Die Jahresrechnung ist nach Grundsätzen ordnungsmässi- 
ger Rechnungslegung zu erstellen. Sie muss klar und über- 
sichtlich sein und hat sämtliche Vermögensgegenstände, 
Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Rechnungsabgren- 
zungsposten, Aufwendungen und Erträge zu enthalten; 
Posten der Aktivseite dürfen nicht mit Posten der Passiv- 
seite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücks- 
rechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet werden. 
3.3 Gliederung 
Die Bilanz hat das Verhältnis zwischen Aktiven und Pas- 
siven, die Erfolgsrechnung dasjenige zwischen Aufwendun- 
gen und Erträgen zum Ausdruck zu bringen. Die Bilanz hat 
ALLGEMEINEN VORSCHRIFTEN ÜBER DIE RECHNUNGSLEGUNG 
DIE 
 
        

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