Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
30
Erscheinungsjahr:
2000
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000134991/370/
Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick die vor dem Hintergrund der internationalen Parteienforschung entstan­ den sind und wesentlich über deskriptive Ansätze hinausgehen, fehlen dagegen. Bei der Analyse der Parteienlandschaft ist dabei nicht nur nach existierenden Parteien zu fragen, sondern auch nach den Ursachen dafür, dass bestimmte Parteitypen nicht entstanden sind oder entstehen. Für die Analyse der Parteien in der Zukunft ist es nicht so entschei­ dend, ob neue Parteien entstehen. Auch die Entwicklung der bereits existierenden Parteien, die programmatische Anpassungsleistung, die personelle Ausstattung und die Kommunikation der politischen Bot­ schaften wird ein interessantes Untersuchungsfeld bleiben. Die Land- tagswahlen 2001 sind die ersten Nachkriegswahlen, bei denen eine Volkspartci, nämlich die FBPL, aus der Opposition heraus in den Wahl­ kampf tritt. Es würde daher nicht erstaunen, wenn sich die bei den Wahlen 1997 festgestellte weitgehende Übereinstimmung der VU und der FBPL mit Blick auf die soziodemografischc Basis, die politischen Einstellungen in der Wählerschaft und die Einstufung auf der Links- Rechts-Achse verschieben würde. Medien Eng mit der Parteiengeschichte ist die Geschichte der Medien in Liech­ tenstein verbunden. Aber gerade durch die Belebung der liechtensteini­ schen Medienlandschaft in den vergangenen Jahren ist das Verhältnis zwischen Politik, Medien und Gesellschaft in einem Wandel begriffen. Die Öffnung der Medienlandschaft symbolisiert auch das Aufbrechen von verkrusteten Strukturen in der Politik und der Gesellschaft. Neben die Selbstinszenierung der Parteien tritt dabei zunehmend auch die von unabhängigen Medien transportierte Politik. Für kommende Wahlen ist mit einer Bedeutungszunahme der mehr oder weniger unabhängigen Medien, insbesondere der elektronischen Medien, für den Wahlent­ scheid zu rechnen. Die Entwickung der Medien und deren Wechselwir­ kungen mit der Politik und der öffentlichen Meinung sollten daher beachtet und mitverfolgt werden. Wahlkampf Die Veränderungen der Wahlkampfc in Form und Stil werden vermut­ lich auch künftig weitergehen. Dabei werden die Rezepte des 
erfolgrei­ 370
        

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