Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
30
Erscheinungsjahr:
2000
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000134991/343/
Wahlabschneiden der Frauen Abb. 46: Anteil Kandidatinnen und Mandate von Frauen bei Land- tagswahlen 1986-1997 (in %) 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 1986 1989 1993a 
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"-U • Kandidatinnen 
1993b • Mandatarinnen 
1997 5.11.1 Frauen im Landtag: ein Rückblick 1986 fanden die ersten Landtagswahlen unter Teilnahme der Frauen statt. Alle Landtagswahlen zwischen 1986 und 1997 wurden nach dem gleichen Wahlsystem durchgeführt, weshalb die Wahlresultate gut mit­ einander verglichen werden können. Eine wichtige Änderung war jedoch die Erhöhung der Zahl der Abgeordneten von 15 auf 25, die erst­ mals bei den Wahlen 1989 zur Anwendung gelangte. Wahlchancen der Frauen Die Frauen haben bei allen Landtagswahlen zwischen 20 und knapp 30 Prozent der Listenplätze belegt, aber maximal 8 Prozent der Mandate erobert (Abb. 46). Dies ist die traurige Bilanz. Es ist dabei auf der Ebene der Mandate kein Aufwärtstrend festzustellen. Die Frauen können auf den Listen aus zwei Gründen scheitern. Erstens könnte es sein, dass sie häufiger als ihre männlichen Kollegen auf den Stimmzetteln gestrichen werden. Zweitens könnte es sein, dass sie weniger häufig als ihre männlichen Kollegen Sympathiestimmen von anderen Parteiwählerinnen bekommen. Aus der Summe dieser beiden Variablen ergibt sich bekanntlich der Listenplatz der Kandidatinnen und Kandidaten. Die Analyse der Aggregatdaten zeigt, dass beide Gründe 343
        

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