Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
30
Erscheinungsjahr:
2000
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000134991/320/
Empirische Analysen Tab. 116: Wablentscheid der Erstwählerinnen bei den Landtagswahlen 1997 (in %) Altersgruppe Wahlentscheid 20-24 Jahre 25+ Jahre Total VU 66.7 49.2 50.1 FBPL 25.0 36.1 35.5 FL 8.3 14.7 14.3 Total 100.0 100.0 100.0 N 36 634 670 Cramer's V = 0.08 rt.s.; Filter: nur Wahibekennerlnnen Die Grössenverhältnisse zeigen an, dass das Segment der Volatilen in der Umfrage grösser ist als die Gruppe der Erstwählerinnen und der Wahl- abstinenten. Da wir bei den Erstwählerinnen eine relativ konstante Fort­ setzung der familialen Wahltradition erwarten und auch bei der Wahlab­ stinenz keine systematischen Nach- oder Vorteile für bestimmte Parteien vermuten, dürfte das Segment der Volatilen insgesamt den grössten Ein- fluss auf Veränderungen in den Wahlresultaten der Parteien haben. Wir betrachten nun nacheinander die Parteipräferenzen dieser drei dynami­ schen Wählerinnensegmente. Wahlverhalten der Erstwählerinnen Bei den Erstwählerinnen (= 20-24jährigen) scheint die VU am besten abgeschnitten zu haben (Tab. 116). Die Fallzahlen sind jedoch so klein (N = 36), dass keine statistische Signifikanz vorliegt. Wenn man die abhängige Variable dichotomisiert und jede Partei ein­ zeln den anderen Parteien gegenüberstellt, zeigt sich für die FL und die FBPL immer noch keine Signifikanz. Das überdurchschnittlich gute Ab­ schneiden der VU im Segment der Erstwählerinnen deutet sich dagegen auf schwach signifikantem Niveau an. Einßuss der Wahlabstinenz Die Wahlabstinenten sind in Liechtenstein - vielleicht im Unterschied zur Schweiz - kein besonders wahlentscheidender Faktor, da die Wahl­ beteiligung regelmässig sehr hoch ist und dadurch eine zusätzliche Mo- 320
        

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