Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
30
Erscheinungsjahr:
2000
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000134991/275/
Ökonomisches Wählen und. Protestwählen Tab. 89: Bevorzugtes Machtzentrum derjenigen, die die bestehenden Machtverhältnisse ablehnen Bevorzugtes Machtzentrum Anzahl Prozent Volk 178 56.5 Landtag 69 21.9 Regierung 37 11.7 Landesfürst 24 7.6 Familien 1 0.3 Wirtschaft 0 0.0 anderes 6 1.9 Total 315 100.0 (11,6 Prozent). Und selbst bei diesen wenigen Fällen ist es möglich, dass eine andere demokratische Institution bevorzugt wird, zum Beispiel das Volk anstelle der Regierung. Bei denjenigen, die die Macht ausserhalb der demokratischen Institutionen orten, ist dagegen unverkennbar der Wunsch vorhanden, dass die Demokratie gestärkt werden sollte, da die undemokratische Machtverteilung mehrheitlich abgelehnt wird (69,3 Prozent). Von den 315 Personen, die die von ihnen analysierten Macht­ verhältnisse ablehnen, wünscht sich mehr als die Hälfte das Machtzen­ trum beim Volk verankert (Tab. 89). Auch die nächsthäufigen Nen­ nungen stammen aus der Kategorie der demokratischen Institutionen. Weniger als 10 Prozent befürworten eine Machtkonzentration bei nicht­ demokratischen Institutionen. Daraus ergibt sich, dass nach Meinung der Befragten die demokrati­ schen Institutionen nicht nur weitgehend akzeptiert sind, sondern sogar noch mehr gestärkt werden sollten. Weniger positiv ist hingegen der Befund, dass mehr als die Hälfte eine undemokratische Machtverteilung diagnostizieren und mehr als 40 Prozent die bestehenden Machtverhält­ nisse ablehnen. Daraus kann ein starker Handlungsbedarf abgeleitet werden mit dem Ziel, die demokratischen Elemente im liechtensteini­ schen Staatswesen stärker auszubauen. Bivariate Assoziationen im Uberblick In der Überblickstabelle (Tab. 90) über die bivariaten Assoziationen der Variablen des ökonomischen Wählens und des Protestwählens führen 275
        

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