Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
30
Erscheinungsjahr:
2000
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000134991/195/
Partizipation und Abstinenz Tab. 20: Grund für die Teilnahme bei den Landtagswahlen 1997 Teilnahmegrund N 
Prozent Bürgerpflicht 296 40.9 Parteiprogramm 181 25.0 Kandidatinnen 231 32.0 Persönliche Vorteile 15 2.1. Total 723 100.0 Filter: Nur Wahlteilnehmerinnen zum Ausdruck, dass mehr als die Hälfte der Wahlteilnehmerinnen die Programme oder Kandidatinnen als Grund für ihre Wahlteilnahme angeben, während rund 40 Prozent die Wahlteilnahme als Bürgerpflicht auffassen (Tab. 20). Partizipation nach ideologischer Einstellung In der Untersuchung über politische Partizipation und Demokratie in Grossbritannien, die auf Umfragen in den Jahren 1984/85 beruht, haben die Autoren 
Parry/Moyser/Day unter anderem auch nach der politi­ schen Partizipation von Bürgern unterschiedlicher politischer Einstel­ lung gefragt. Es zeigt sich, dass die Partizipation - als Summe von Wahl­ teilnahme, Kontaktaufnahme mit Politikern, direkter politischer Aktion, Teilnahme an Wahlkampagnen, kollektiven Aktionen - zunimmt, je extremer die politische Einstellung auf der Links-Rechts-Skala ist. Der Kurvenverlauf ist jedoch insofern asymmetrisch, als auf der linken Skala eine stärkere politische Teilnahme zu verzeichnen ist.427 Dabei gibt nicht die Parteibindung den Ausschlag, sondern die Werthaltung.428 Die Ergebnisse aus Grossbritannien bestätigen sich in Liechtenstein nicht. Es ist kein signifikanter Unterschied in der Wahlteilnahme nach Selbsteinstufung auf der Links-Rechts-Skala feststellbar. Die Partizipa­ tionsrate ist einheitlich sehr hoch. In Abbildung 16 zeigen sich gering­ fügige Unterschiede, die eine Zunahme der Wahlteilnahme mit der poli­ tischen Orientierung nach rechts andeuten. Aufgrund der geringen Fall­ 427 Parry u.a. 1992: 206 ff. ™ Parry u.a. 1992: 206. 195
        

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