soll. Ferner steht für die Nordseite die Möglichkeit 
eines fürstlichen Kunstmuseums mit vorerst nicht 
präzisem Zeitplan zur Diskussion. Es waren sicherlich 
auch diese beiden Unbekannten, die Architekt Brun- 
hart zur weitgehenden Rücknahme des eigentlichen 
Erweiterungsbaus führten. Der Architekt nimmt be- 
stehende Strukturen der Hangstützmauern auf und 
setzt sie in abstrahierter Form im Hangprojekt um. 
Nach Vorliegen der Ergebnisse des noch durchzu- 
führenden Architekturwettbewerbs für den unmit- 
telbar südlich des Landesmuseums vorgesehenen 
Neubau des Landtagsgebäudes wird eine Modifizie- 
310 
rung des südlichen Anschlusses des Erweiterungs- 
baus zu erwarten sein. Die subtile Zurückhaltung des 
Erweiterungsbaus und der sorgsame Umgang mit 
der geschützten Bausubstanz bildet einen eindrucks- 
vollen, aber bewusst unprätentiösen Rahmen für die 
neu konzipierten Ausstellungsbereiche des Landes- 
museums. Diese werden über die geschichtliche, 
archäologische und volkskundliche Sammlung hin- 
aus eine naturkundliche Abteilung sowie grosse 
Ráume für Wechselausstellungen mit zahlreichen di- 
daktischen Móglichkeiten enthalten. 
Abb. 18: Erdgeschossgrundriss zur Renovation und Erweiterung des Liechtensteinischen Landesmuseums. Architekten Brunhart, Brunner und 
Kranz, Balzers. Quelle: Archiv Hochbauamt. 
  
Modernes Bauen 
  
 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.