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Abb. 7: Die Pfarrkirche St. Maria in Bendern während des Hochwassers im Jahr 1927. Quelle: Amt für Briefmarkengestaltung 
knapp 900 Einwohner umfassende Bevölkerung von 
Vaduz zu klein. Nach den wenig erfolgreichen 
Bemühungen des Kuraten ergriff Landesverweser 
von Hausen die Initiative. Am 19. November 1867 
wandte er sich mit folgendem Schreiben an die Ge- 
meinde Vaduz: «Die Entwässerungsarbeiten inner- 
halb der Gemeinde Vaduz werden mit dem heurigen 
Jahre vollendet werden; auch die Rheinschutzbauten 
sind derart fortgeschritten, dass sie in wenigen Jah- 
ren als vollendet betrachtet werden können. Es ist 
nun an der Zeit, daran zu denken, dem Bedürfnisse 
einer neuen der Vaduzer Bevölkerungszahl ange- 
messenen Pfarrkirche abzuhelfen.»* 
Die Pfarrkirche in Bendern war nach der Abkurung 
der Gemeinden Ruggell und Schellenberg im Jahr 
1874 für die Gemeinde Gamprin-Bendern mit 312 
Einwohnern wohl gross genug, nachdem sie bislang 
für einen Kirchensprengel mit insgesamt rund 1050 
Einwohnern gedient hat, wobei Ruggell wie auch 
Schellenberg bereits über eigene Kapellen verfügten. 
Bedenklich scheint jedoch der Zustand der Pfarrkir- 
che im Jahre 1858 gewesen zu sein: «Im Jahre 1858 
drohte das Dach der Kirche einzustürzen, so dass der 
Aufenthalt in derselben lebensgefáhrlich war. Auf 
Drángen der fürstl. Regierung wurde das ganze 
Dach neu erstellt, ebenso das Schindeldach des Tur- 
mes und der Boden für die Kirchenstühle durch Bau- 
meister Michel Hasler in Ruggell.»’ 
«Eine durchgreifende Reparatur der Kirche, die ei- 
gentlich ein Neubau genannt werden darf, erfolgte 
Bauten der Kirche
        

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