aus Mauerwerk erstellten, teilweise unterkellerten 
seitlichen Anbau waren die für den Bahnbetrieb 
benötigten Räumlichkeiten wie Dienst- und Warte- 
raum untergebracht. Auf der anderen Seite wurde an 
den Mittelbau ein Frachtenmagazin in Holzbauweise 
angebaut. Dieser sparsame Gebäudetyp zählte zu 
den kleinsten Hochbauten der Vorarlberger Bahn 
und kam vor allem in ländlichen Gegenden mit ge- 
ringem Verkehrsaufkommen zur Anwendung. 
Wie in Schaan/Vaduz wurde auch 1926/1927 beim 
Aufnahmegebäude Nendeln ein Anbau für die 
Schweizerische Zollverwaltung errichtet. 
Eine weitere bauliche Veränderung entstand im Jahr 
158 
1931 mit der Aufstockung des Aufnahmegebäudes. 
Die zusätzlichen Räumlichkeiten wurden als Dienst- 
wohnung für den Bahnhofsvorstand benôtigt. 
Für die Unterbringung des mechanischen Mittelstell- 
werks errichtete die Bahnverwaltung um 1929 einen 
kleinen Anbau, der 1940 von der Deutschen Reichs- 
bahn erweitert wurde. 
Das zur Bahnstation Nendeln gehôrende Wärterhaus 
Nr. 9 befand sich im Bereich des nôrdlichen Bahn- 
übergangs (Strasse Nendeln-Bendern) und wurde — 
nachdem für das Objekt keine weitere Verwendung 
bestand - im Jahr 1977 abgebrochen. 
Die etwa in der Mitte der Bahnlinie Feldkirch-Buchs 
Abb. 10: Der Bahnhof Nendeln um die Jahrhundertwende. Die Aufnahme zeigt das noch im Originalzustand erhaltene Aufnahmegebáude 
mit Eisenbahnern und ihren Familien. 
  
Bauten des Verkehrs 
  
 
        

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