Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
29
Erscheinungsjahr:
2000
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000131393/25/
Zielsetzung und Struktur tersucht. Ausgehend von der Tatsache, dass die EWR-Mitgliedschaft die Beteiligung am EU-Binnenmarkt bedeutet, wird zunächst der Gemein­ same Markt unter theoretischen und empirischen Gesichtspunkten dar­ gestellt. Mit der Analyse sowohl der Zoll- und Währungsunion Schweiz/Liechtenstein als auch des Europäischen Wirtschaftsraums wird der Tatsache Rechnung getragen, dass Liechtenstein Mitglied zweier Integrationsräume ist. Unter theoretischen Aspekten wird der EWR dabei als «erweiterte» Freihandelszone verstanden. Der Wirt­ schaftsraum Schweiz/Liechtenstein kann zudem nicht als reine Zoll­ union begriffen werden, da er Merkmale einer Wirtschafts- und Wäh­ rungsunion aufweist (gemeinsame Währung, gemeinsamer Markt, aber keine gemeinsame Wirtschaftspolitik). Spezielle Beachtung werden in diesem Kapitel einerseits die durch den EWR erwarteten generellen Integrationseffekte, andererseits aber auch die Erwartungen Liechten­ steins finden. Da ein Hauptaugenmerk der Studie auf einer detaillierten empiri­ schen Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen der EWR-Mitglied­ schaft Liechtensteins liegt, wird Kapitel D das methodische Vorgehen erläutern. Die problematische Datenlage in Liechtenstein und damit in Verbindung stehende Methodik der Datenerhebung macht es notwen­ dig, in diesem Kapitel eine Einordnung der Aussagefähigkeit der erho­ benen Daten vorzunehmen. Das empirische Kapitel E stellt die Auswirkungen der EWR-Mitglied­ schaft auf die liechtensteinischen Wirtschaftssektoren detailliert dar. Der liechtensteinische Industriesektor, das Gewerbe, der Finanzdienstleis­ tungssektor, einzelne Freie Berufe sowie der Telekommunikationssektor und das Postwesen bilden das weitgefächerte Untersuchungsfeld. Den Untersuchungsergebnissen wird jeweils eine Darstellung der Entwick­ lung und Situation des entsprechenden Sektors vorangestellt. Kapitel E schliesst mit vergleichenden Ausführungen zu den Integrationswegen der liechtensteinischen Nachbarn Schweiz und Osterreich. Die Analyse der Konsequenzen des Schweizer «EWR-Neins» als Beispiel für «weni­ ger» Integration und der Situation Vorarlbergs im Rahmen der EU-Mit­ gliedschaft Österreichs als Beispiel für «mehr» Integration lassen es zu, die Auswirkungen der liechtensteinischen EWR-Mitgliedschaft in einen integrationspolitischen Kontext zu setzen. Das abschliessende Kapitel F geht über die blosse Bewertung der bis­ herigen wirtschaftlichen EWR-Auswirkungen hinaus und beleuchtet die 25
        

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