Abb. 2: Übereinstimmung von Aufgaben, Kompetenzen und Mitteln 
als Voraussetzung einer effizienten Verwaltung 
  
  
     
   
   
  
   
   
   
   
   
    
   
   
   
  
Kompetenzen 
Festlegung von Normen? 
Grad der Verrechtlichung des 
Verwaltungshandelns 
(«Verbürokratisierung»)? 
Wie explizit sind die 
Verfahrensregeln? 
Aufgaben 
Wer definiert die staatlichen 
Aufgaben? Wer setzt die 
Schwerpunkte? 
     
     
  
    
     
  
     
  
   
    
Mittel 
Welche rechtlichen, personellen 
und finanziellen Mittel stehen dem 
Oberamt zur Erfüllung der Aufgaben 
zur Verfügung? Gibt es Mittel, 
um Gehorsam zu erzwingen? 
Institutionen 
Damit komme ich zum zweiten Teil, zur Frage, wie die bestehenden Institu- 
tionen in das politische und rechtliche Umfeld hineinpassten, wie die Behör- 
den organisiert waren, welche Kompetenzen sie hatten und welche Mittel 
zur Aufgabenerfüllung zur Verfügung standen. 
Abbildung 2 zeigt die zugrundeliegende Fragestellung: Welche Aufgaben, 
Kompetenzen und Mittel hatten die einzelnen Behörden? Stimmten Auf- 
gaben, Kompetenzen und Mitteleinsatz überein? Wie wurde die Loyalität 
des Verwaltungsapparates gesichert? Diesem Modell liegt die Auffassung 
zugrunde, dass eine Verwaltung nur dann effizient und wirksam funktio- 
nieren kann, wenn Aufgaben, Kompetenzen und Mittel übereinstimmen, 
wenn es keine unnötigen Reibungsverluste gibt. Wenn es aber in erheb- 
lichem Ausmass zu Reibungsverlusten kommt, ist zu erklären, warum diese 
in Kauf genommen werden: Gibt es dafür allenfalls politische Motive, die 
höher gewichtet werden als ein effizienter Verwaltungsvollzug? 
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