bunden werden kann. Die vorliegende Pfählung wurde dem- 
nach eindeutig zu kurz ausgelegt. 
Es ist anzunehmen, dass an der Westseite des Areals, die 
besonders setzungsempfindlichen Torfschichten, mächtiger 
sind und zusammen mit den Erschütterungen aus dem 
Verkehr zu dieser Verkippung geführt haben. 
  
Schlussfolgerungen für die neue Überbauung. 
Im Jahre 1978 wurde das erste Bauwerk (Heulager) mit län- 
geren Pfählen erstellt. 
  
(Pfahllänge: olz 16 m, Betonaufsatz 4m, - ges. 20 m 
  
  
Pfahldurchmesser: \ca. 25 cm 
Pfahllast: oot. DD 
  
Wáhrend den Rammarbeiten wurde bei jedem Pfahl jeweils 
die Eindringung der letzten 10 Schláge gemessen und damit 
die Pfahltragfáhigkeit kontrolliert. 
Dieses Bauwerk hat die bisher eingetretenen Terrain- 
setzungen von ca. 30 cm aus den vergangenen Jahren abso- 
lut schadlos überstanden. 
Die Pfahlfundation für die heutige Überbauung wurde nach 
dem gleichen System ausgeführt. Es wurden insgesamt ca. 
400 Pfáhle erstellt. Dies ergibt eine Gesamtpfahllange von 
ca. 8 km und zur Freude des Gemeindefórsters einen sinn- 
vollen Einsatz von ca. 400 Festmeter einheimischen Holzes. 
  
OK-Terrain 
7 _ to 
  
Bohrprofil 
  
Gwsp. | 
Aufschüttung sandiger Kies und Steine 
  
x 23,80 
  
A -2 50 
V 74 ,65 
  
torfig-sandiger Silt, wenig Kies, weich 
Torf, locker 
toniger Silt mit organ. Beimengungen, weich 
  
À -4 ‚95 
wv -8 30 
y ost 8 20 
Torf, z.T. stark siltig-tonig, weich 
feinsandig-siltiger Ton, stark organ. 
m Beimengungen 
| —- stark siltiger Grobsand mit Feinkies, locker 
  
stark torfig-toniger Silt, plastisch 
  
  
  
-10 o 
Es stark siltiger Sand, locker 
An ‚79 
siltig-toniger Mehlsand mit Silt- und 
Tonschichten 
-M ,40 
stark siltiger Sand, mässigfest 
v6 ,60 
leicht siltig sauberer Sand mit wenig 
Feinkies, locker 
V-23,00 
leicht siltiger Feinsand, locker 
nach unten gefolgt von 
-30,30 bis -31,20 Silt, weich 
-31,20 bis -33,10 stark siltiger Feinsand, 
mässigfest 
-33,10 bis -34,20 stark siltiger Mehlsand, 
weich 
0,30 -34,20 bis -41,00 leich toniger Silt, weich 
  
1 Pfahlreihe für den Rinder- 
stall mit sichtbarem Be- 
tonaufsatz (Entlang dem 
Heulager ist die Terrain- 
setzung der letzten 20 
Jahre ersichtlich) 
2 Kopfdetail eines Zug- 
pfahles bei der Remise 
Installation für die Pfah- 
lung bei der Remise (links 
im Bild ist die Schief- 
stellung des westl. Harve- 
store-Silos sichtbar) 
UJ 
 
        

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