Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000130578/97/
Probleme mit dem Datenmaterial An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass die Ausgaben­ intensität - beziehungsweise nach Berücksichtigung der Einnahmen - die Budgetintensität staatlicher Aufgabenerfüllung im Vordergrund dieses Kapitels steht. Im 4. Kapitel werden Fallstudien zur Aufgabenerfüllung in Liechtenstein präsentiert, die über eine haushaltsmässige Betrachtung hinausgehen. Um für einzelne Aufgabenbereiche ein Verständnis für die Zuständigkeiten bei der Bereitstellung, bei der Produktion und bei der Finanzierung zu haben, werden, wo notwendig, über Budgetdaten hin­ aus jeweils auch institutionelle Informationen bereitgestellt. Der Vergleich beruht auf der zum Zeitpunkt der Erstellung (Oktober 1997) letztverfügbaren konsolidierten Statistik zu den öffentlichen Finanzen der Schweiz. Im Zug dieses Forschungsprojekts wurden in einem früheren Stadium auch die Daten für 1993 verglichen. Es zeigt sich, dass zwischen diesen beiden Jahren nur geringe strukturelle Unter­ schiede bestehen, weshalb die umfangreiche statistische Erhebung nicht für die mittlerweile seit kurzem verfügbaren Daten für das Jahr 1996 weitergeführt werden muss. Bei diesem Vergleich kommt es nicht "auf die Stelle hinter dem Komma" an, vielmehr interessieren die wesent­ lichen strukturellen Unterschiede staatlicher Aufgabenerfüllung in den verglichenen Staaten. Schliesslich wäre bei der einen oder anderen Funktion der Vergleich Liechtensteins mit Nachbarkantonen beziehungsweise -bundesländern zweckmässiger (zum Beispiel Lawinenverbauung: mit Graubünden oder Vorarlberg). Im Hinblick auf das hier interessierende Thema "Aufga­ benerfüllung im Kleinstaat" scheint allerdings ein durchgängiger Ver­ gleich über alle Funktionen mit den beiden Nachbarstaaten Schweiz und Österreich ergiebiger. 3.1 Schaffung einer geeigneten Vergleichsbasis 3.1.1 Probleme mit dem Datenmaterial Die Schaffung einer aussagekräftigen statistischen Basis stösst auf eine Reihe von Schwierigkeiten. Während das Schweizer kantonale Rech­ nungsmodell rein buchhalterische Grössen wie Abschreibungen kennt, sind diese Begriffe dem österreichischen öffentlichen Haushaltswesen fremd. International lässt sich der öffentliche Sektor am ehesten anhand 97
        

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