Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000130578/76/
Grundzüge einer Theorie öffentlicher Aufgabenwahrnehmung Abbildung 2.8: Ökonomische Theoriebausteine - ihr Verhältnis zu Auf­ gabenpriorität, Aufgabenmodus und Ausgabenintensität Aufgabenpriorität (Umfang und Struk­ tur der Aufgaben): Was? 
Aufgabenmodus (Produzent, Art der Aufgabenerfüllung): Wer? Wie? 
Ausgabenintensität (Instrumentenwahl, Höhe d. Ausgaben): Wieviel? Ökonomische Kleinstaatentheorie 
Souveränität Identität Prosperität 
Eigenproduktion bzw. "Gewährlei­ stung" Ökonomische Föderalismus­ theorie 
Kostenoptimales Produktionskollek­ tiv, Einheitlichkeit der Lebensverhält­ nisse Folge der unter Neue Institutio­ nelle Theorie 
Eigenproduktion bzw. Sicherung der Gewährleistungs­ funktion 
Aufgabenpriorität und -modus getrof­ fenen Entscheidun­ gen, der Erforder­ nisse, Vorkehrungen und Rahmenbedin­ gungen 
Ökonomische Öutsourcing- Diskussion 
Spezifität, strategi­ sche Relevanz, Produktions- und Transaktionskosten Neue Politische Ökonomie 
Verwirklichung po­ litischer Prioritäten 
Eigeninteresse von Verwaltung, Par­ teien, Entschei­ dungsträgern und Zulieferern, Partiku­ larinteressen, Parteienkonkurrenz bar, notwendig und 
nicht unbedingt notwendig. Es zeigt sich, dass bei den unverzichtbaren Aufgaben des Kleinstaates aus Gründen der Sou­ veränität, Identität und Prosperität die Eigenproduktion das Mittel der Wahl darstellen wird, während bei politischen Prioritäten nicht 
ex ante der Eigenproduktion oder dem Fremdbezug der Vorrang eingeräumt werden kann. Je weiter man zu den 
nicht unbedingt notwendigen Auf­ gaben fortschreitet, desto eher dürfte in normativer ökonomischer Be­ trachtung Fremdbezug überwiegen und Eigenproduktion die Aus­ nahme darstellen. 76
        

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