Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000130578/72/
Grundzüge einer Theorie öffentlicher Aufgabenwahrnehmung - Machterhalt, Machtgewinn Ist die betreffende Aufgabe oder das dazu gewählte Instrumenta­ rium im politischen Prozess unter dem Gesichtspunkt von Stim- mengewinnen(-verlusten) besonders geeignet (ungeeignet)? Versucht man den Beitrag dieser Theorien auf einheitliche Kategorien herunterzubrechen, so fällt auf, dass es Doppelnennungen im Bereich der Kosten gibt. Sie können zu einem Kriterium 
kostenoptimale Produktion zusammengefasst werden. 
Spezifität und 
strategische Relevanz sollen in Souveränität und 
Identität aufgehen. 
Machtgewinn und Machterhalt wird der 
Verwirklichung politischer Prioritäten zugeschlagen. Somit verbleiben 
zwei Gruppen von Zielkriterien, von denen die erste vor allem Fragen der Aufgabenpriorität steuert und die zweite vor allem den Aufgabenmodus.39 Ihre jeweilige Ausprägung und ihr Zusammen­ wirken werden — wie unter Punkt 2.4.2 noch zu zeigen sein wird - die Ausgabenintensität bestimmen. Zielkriterien für die Aufgabenpriorität (Welche Aufgaben sollen erfüllt werden?): - Souveränität - Identität - Prosperität - Verwirklichung politischer Prioritäten Zielkriterien für den Bereich Aufgabenmodus (Wie und von wem sollen die Aufgaben geeigneterweise erfüllt werden?): - Sicherung der Gewährleistungsfunktion - Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse - Kostenoptimale Produktion - Sicherung von Mitsprache-/Mitwirkungsbefugnissen Diese 
acht Zielkriterien steuern die Aufgabenerfüllung im Kleinstaat. Sie sind die Zielkriterien, oder anders herum betrachtet, die Beurteilungs­ kriterien für die im empirischen Teil zu untersuchende, tatsächliche Aufgabenerfüllung in Liechtenstein. 39 Die beiden Begriffe Aufgabenpriorität und Aufgabenmodus werden unter Punkt 2.4.1 näher erläutert. 72
        

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