Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000130578/362/
Fallstudien zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben in Liechtenstein Im abschliessenden Abschnitt 4.6 wird der sehr differenzierte 
Finanz­ ausgleich in Liechtenstein empirisch im Detail untersucht. Von den ver­ schiedenen Verteilungsschritten ist besonders die Anhebung auf den Landesdurchschnitt von Bedeutung, die sicherstellt, dass letztlich alle Gemeinden eine Mindestausstattung mit Finanzausgleichsmitteln erhal­ ten. Die Reformvorschläge (Punkt 4.6.3.2.5) gehen in zwei Richtungen: Zum einen sollte das Aufkommensprinzip deutlich gestärkt werden, um bei den Gemeinden Anreize auszulösen, eigenes Steueraufkommen zu erwirtschaften. Zum anderen sollte die Position der Gemeinden im Finanzausgleich gegenüber dem Land institutionell stärker abgesichert werden. Dabei geht es darum, dass die Gemeinden an Ausmass und Wachstum der Finanzausgleichsmasse systematisch beteiligt und lau­ fende diskretionäre Eingriffe des Landes in diesem Bereich reduziert werden. 362
        

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