Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000130578/357/
Ökonomische Wirkungsanalyse Abbildung 4.10: Wirkungen unterschiedlicher Finanzzuweisungsformen auf das Ausgabeverhalten der Gemeinden Nicht subventionierte Ausgaben Budgetgeraden (MN) nach PQ gleich. Da keine Eigenbeteiligung der Gemeinden verlangt wird, wandert die Gemeinde gemäss ihren Präfe­ renzen nach Punkt B. In diesem Fall nützt die Gemeinde die pauscha­ lierte Finanzzuweisung zur Gänze aus (Strecke BC), gibt jedoch einen Teil der Mittel, die sie im bisherigen System als Eigenbeteiligung auf­ bringen musste, nunmehr für nicht-subventionierte Projekte aus.302 Somit besteht zwar auch unter diesen Rahmenbedingungen ein gewisser Anreizeffekt (es wird mehr für subventionierte Projekte ausgegeben als ursprünglich, vgl. Punkt B gegenüber I in Abbildung 4.10), allerdings tritt auch ein Mitnahmeeffekt auf, da die Gemeinden mehr für nicht- subventionierte Projekte ausgeben. Die Folgen der Umstellung des Subventionierungsverfahrens dürften also darin bestehen, dass das Investitionsvolumen für subventionierte Projekte tendenziell abnimmt und die Gemeinden ihre Mittel (ihre bis­ herige Eigenbeteiligung) zum Teil in andere Verwendungsmöglichkeiten umleiten. Insoweit diese Alternativen keine Investitionsprojekte darstel­ len, hiesse das, dass die öffentlichen Investitionen eher abnehmen. 302 Punkt B ist mit einem höheren Konsum von nicht-subventionierten Projekten verbun­ den als die Punkte I und A. 357
        

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