Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000130578/300/
Fallstudien zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben in Liechtenstein Tabelle 4.21: Wichtige Daten zum Krankenhaus Vaduz 1988 1989 1990 1991 Betten 
98 • 98 98 98 Patienten stationär 1 889 
1 762 1 877 1 842 Pflegetage 
30 423 • 29 198 29 400 27 331 Belegung in % 84.8 81.6 82.2 76.4 Aufenthaltsdauer 16.1 16.2 15.5 14.8 Patienten ambulant 2 513 3 053 3 623 3 664 Beschäftigte 115 
127 150 149 Stellen laut Stellenplan 89 93 104 102 Pflegetaxen - allgemein 95 105 105 115 - halbprivat 140 155 155 170 - privat 190 210 210 230 Betriebsaufwand 9 138 842 9 891 650 11 307 329 11 833 554 Betriebsertrag 7 891 572 8 153 853 8 599 538 8 753 483 Verlust 1 247 270 1 737 797 2 707 791 3 080 070 Aufwand/Patient 300 339 385 433 Ertrag/Patient 259 279 293 320 Gesamtdefizit/Patient 41 60 92 113 Nach Vorliegen des Schlussberichtes wurde noch ein detaillierterer Kostenvoranschlag für das Erweiterungsprojekt eingeholt. Nach diesen weit gediehenen Vorarbeiten trat allerdings ein gewisser Stillstand ein. Seit 1988 ist die Zahl der Pflegetage tendenziell rückläufig (von 30 423 auf 27 282), seit 1993 die Zahl der stationären Patienten (von 2122 auf 1968). Aufgrund des Ausbaus der Pflegekapazität (APH Bal­ zers, Landesbetreuungszentren, Spitex-Dienste) werden in der Abtei­ lung für Chronisch-Kranke vermehrt Betten frei. KH-Verwalter Marxer spricht von einer "[...] Überkapazität in der Chronisch-Krankenver- sorgung" (Jahresbericht 1994). Die Zahl der Pflegetage in der Geriatrie halbierte sich von 1988 bis 1994 (von 18 349 auf 9157). Zudem hielt auch im Akutbereich der Trend zu verkürzten Aufenthaltsdauern an, was bei konstanten Patientenaufnahmen die Bettenauslastung vermindert.209 209 Trotz der Auslastungsprobleme im Geriatriebereich konnten die Betriebsabgänge seit 1990 stabilisiert beziehungsweise sogar verringert werden. Aufgrund der jährlich ange­ hobenen Pflegetaxen steigen die Erträge und kompensieren somit das moderate Wachs­ tum der Aufwände. 300
        

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