Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000130578/284/
Fallstudien zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben in Liechtenstein Tabelle 4.17: Wie würde sich die Ablösung des Lastenausgleichs durch das neue Finanzierungsmodell für das Jahr 1996 auf die einzelnen Ge­ meinden auswirken? Derzeitige Belastung 
Neues Modell Vergleich der Jugend­Jugend­Total­Aufteilungen hilfe: 
pflege: belastung Einw. Lasten­Förde­Beiträge neues 1993 ausgleich rungshilfe an 
Modell neu alt Balzers 3 835 
87 672 75 000 58 667 133 667 17.1 12.8 Triesen 3 696 
84 494 92 993 0 
92 993 11.9 12.4 Triesenberg 2 372 
54 226 0 
18 000 18 000 2.3 7.9 Vaduz 4 995 
114 190 188 633 
18 000 206 633 26.4 16.7 Schaan 5 083 116 202 176 313 58 666 
234 979 30.1 
17.0 Planken 310 
7 087 0 0 0 0.0 1.0 Eschen 3 239 74 046 18 601 13 754 32 355 4.1 10.8 Mauren 2 926 66 891 16 804 12 425 29 229 
3.7 9.8 Gamprin 1 046 23 912 6 007 4 442 10 449 1.3 3.5 Schellenberg 834 19 066 4 790 3 541 8 331 1.1 2.8 Ruggell 
1 532 35 023 8 798 6 505 
15 304 2.0 5.1 Total 29 868 682 809 587 938 194 000 781 938 100.0 100.0 Quelle: Landesvoranschlag 1996, Beträge in CHF. Unter diesen Bedingungen werden die Unterländer Gemeinden be­ ziehungsweise die Berggemeinden entlastet, während Triesen (1996) etwa gleich stark belastet bliebe (siehe letzte Spalten in den Tabellen 4.15—4.17). Vaduz, Schaan und Balzers werden hingegen stärker zur Finanzierung herangezogen. Allerdings dürften die dort zugeordneten Einrichtungen (Eltern-Kind-Forum, Kinderhort Vaduz, Kindertages­ stätte Schaan, Kindertagesstätte Balzers) auch Kinder aus den anderen Gemeinden betreuen. Bei einer Weiterverrechnung würde sich die Be­ lastung der drei Gemeinden entsprechend verringern. Insgesamt darf man sich von einer lokalen Förderung von Kinderbe­ treuungseinrichtungen versprechen, dass diese stärker an den lokalen Bedürfnissen ausgerichtet werden. Beim Versuch der landesweiten Steuerung entsteht tendenziell Druck in Richtung Vereinheitlichung, welche bei lokalen Präferenzunterschieden aber nicht angestrebt wer­ den sollte. Die Gemeinden würden in einem Bereich stärker Verant­ wortung übernehmen, den sie ohne Hilfe des Landes sehr gut bewälti­ gen können. 284
        

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