Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000130578/143/
Umwelt, Raumordnung Hingegen lässt sich eine durchaus vergleichbare Aufgabenstellung hin­ sichtlich des 
Regionalverkehrs feststellen, der in Liechtenstein von der PTT betrieben wird (siehe Abbildung 3.17). Die Nettobelastung der Schweizer Gebietskörperschaften liegt dabei rund ein Drittel unter jener des Liechtensteiner Landeshaushalts (aus den Postautokursen): 194 zu 289 CHF (Tabelle 3.17). Einschätzung zum Verkehr: Bezüglich des (der) Strassenbaus (-erhal- tung) ergeben sich einige interessante Resultate: Während der Kleinstaat Liechtenstein erwartungsgemäss für 
Nationalstrassen und 
Bundesbah­ nen nichts aufzuwenden hat, fällt die Nettobelastung bei 
Landes- bezie­ hungsweise 
Gemeindestrassen fast doppelt beziehungsweise doppelt so hoch aus wie in der Schweiz und um ein Drittel höher als in Osterreich. Hier dürften die hohen Gestehungskosten im Tiefbau und in der Erhal­ tung einen wichtigen Erklärungsbeitrag liefern, was auf eine geringe Wettbewerbsintensität in diesem Bereich schliessen lässt. Auch die um ein Drittel höhere Nettobelastung Liechtensteins im 
Regionalverkehr kommt unerwartet. 3.2.9 Umwelt, Raumordnung In diesem Abschnitt wird die Wasserversorgung (Punkt 3.2.9.1) und Ab­ fallentsorgung (3.2.9.3) analysiert.71 Darüber hinaus werden auch die Gewässer- und Lawinenverbauungen hier eingeordnet (3.2.9.4).72 Für diese Bereiche der technischen Infrastruktur wurde in Punkt 2.4.2.1 folgende Erwartung formuliert: Da in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein vergleichbare topographische Verhältnisse und Qualitätsansprüche vorherrschen, sind hier 
a priori keine Belastungsunterschiede zu erwarten, zumal es noch zu staatsübergreifenden Kooperationen in diesen Bereichen kommt. 71 Diese Aufgaben sind dem eigenen Wirkungskreis der liechtensteinischen Gemeinden zuzuordnen (Art. 5 Abs. 2 lit. e GemG beziehungsweise Art. 18 Abwasser- und Abfall­ beseitigungsverordnung 1977). 72 Für die Aufgabenverteilung dieser technischen Einrichtungen auf die Gemeinden aus juristischer Sicht vgl. detailliertere Ausführungen unter Punkt 3.3.1.2. Für weitere em­ pirische Nachweise über die Ausgabenintensität beziehungsweise die Nettobelastung vgl. Punkt 3.3.2. 143
        

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