Herausgeber:
LGU Schriftenreihe
Bandzählung:
1973
Erscheinungsjahr:
1973
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000104263/6/
A. Die Mitgliederversammlung: Art. 10 Oberstes Organ der Gesellschaft ist die Mitgliederversammlung. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens alle zwei Jahre einmal einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Beschluß des Vorstandes oder auf Verlangen von mindestens zehn Prozent der Mitglieder einberufen. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. In der Ein- ladung ist Ort, Datum und Stunde und die Traktandenliste anzugeben. Die Ein- ladung erfolgt entweder schriftlich durch Zirkular an die Mitglieder oder durch Pressepublikation. Die Einladung muß mindestens acht Tage vor der Versammlung zur Post gegeben oder publiziert werden. Art. 11 Zur Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied der Gesellschaft Zutritt. Jedes an- wesende Mitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten oder im Falle seiner Ver- hinderung diejenige des verhandlungsleitenden Vizepräsidenten den Stichent- scheid. Art. 12 Der Präsident oder im Falle seiner Verhinderung der Vizepräsident leitet die Mitgliederversammlung. Die Verwaltung sorgt für die Führung eines Protokolls. Dieses Protokoll ist vom Verhandlungsleiter und dem Protokollführer zu unter- zeichnen. Die Mitgliederversammlung verhandelt und beschließt über: 1. Bericht des Vorstandes über die abgelaufene Vereinsperiode; 2. Festsetzung des Jahresbeitrages; 3. 
Wahl des Präsidenten, des Vizepräsidenten und der übrigen Vorstandsmit- glieder; 4. Ernennung der Ehrenmitglieder; 5. Statutenänderung; 6. 
Beschlußfassung über alle weiteren auf der Traktandenliste stehenden Ge- schäfte; 7. 
Beschlußfassung über Auflösung des Vereins und Verwendung des Vereins- vermögens. Art. 13 Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einbe- rufen wurde und mindestens ein Zehntel der Mitglieder anwesend ist. Zu einer Beschlußfassung über die Auflösung der Gesellschaft bedarf es der Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder. Soferne eine erste Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig ist, ist auf einen wenigstens 14 Tage späteren Zeitpunkt eine neue Mitgliederversammlung einzu- berufen, welche unbedingt beschlußfähig ist. B. Vorstand: Art. 14 Der Vorstand leitet die Geschäfte der Gesellschaft. Er besteht aus dem Präsi- denten, dem Vizepräsidenten und weiteren 13 bis 28 Mitgliedern, welche von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt werden. Wieder- wahl ist zulässig. In den Vorstand können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Art. 15 Mit Ausnahme des Präsidenten und des Vizepräsidenten, welche von der Mit- gliederversammlung gewählt werden, konstituiert sich der Vorstand selbst; er legt auch seinen Verhandlungsort und sein Verhandlungsreglement selbst fest. Der Vorstand versammelt sich, so oft es die Geschäfte erfordern. Er beschließt über alle Geschäfte, welche nicht ausdrücklich durch Gesetz oder Statut einem anderen Organ der Gesellschaft vorbehalten sind. Art. 16 Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus seinem Amte 
aus, so ist der Vor- stand berechtigt, für die laufende Amtsperiode eine Ersatzwahl vorzunehmen. Der Vorstand hat auch das Recht, bis zur zugelassenen Höchstzahl den Vorstand durch Zuwahl aus dem Kreise der Mitglieder der Gesellschaft zu ergänzen, vor- behaltlich der Genehmigung durch die nächstfolgende Mitgliederversammlung.
        

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