Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
26
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000083525/175/
Albert Gasser Bischof und Landesherr, so bei der Anstellung eines Pfarrers in Triesen 1630 und 1640 bei einer Installation in Schaan. Eschen war dem Kloster Pfäfers unterstellt. Dieses übte das Patronat von 831 bis zur Auflösung des Konvents 1838 aus - eine tausendjährige Geschichte. Das linksrheinische Haag war bis zur Annahme der Refor­ mation 1637 im Abhängigkeitsverhältnis von Bendern. Und eine Beson­ derheit aus der jüngeren Geschichte: Die 1920 nach Balzers gekommene und seit 1935 in Schaan niedergelassene Schwesterngemeinschaft «Anbe­ terinnen des Blutes Christi» war 1845 im schwyzerischen Steinerberg gegründet und 1848 infolge der Wirren des Sonderbundskriegs vertrie­ ben worden. Das Frauenkloster Schellenberg von der «Verehrung des kostbaren Blutes» hatte 1834 bis 1850 seine Wurzeln im bündnerischen Löwenberg bei Ilanz und kam 1858 nach Schellenberg.6 Personelle Verflechtungen zwischen Liechtenstein und den schweizerischen Bistumsteilen im 19. und 20. Jahrhundert Die personelle Vernetzung und der Austausch zwischen Liechtenstein und dem übrigen Churer Diözesangebiet war stets gross. Liechten­ steiner wirkten auswärts und umgekehrt kamen aus dem ganzen Bistum Seelsorger nach Liechtenstein, vornehmlich aus Graubünden. Wir zei­ gen dies an ausgewählten Beispielen aus der Zeit der letzten 150 Jahre und beschränken uns auf Personen, die über längere Zeit in Seelsorge und Schule hüben und drüben tätig waren.7 Seelsorger aus Liechtenstein im Schweizer Bistumsgebiet Wir beginnen mit der spektakulären Kleriker-Dynastie der Matt aus Ruggell. Ferdinand Matt der Ältere (1862-1909), kam nach kurzer Tä­ 6 Müller (Fn 2), S. 37 ff. - 
Arthur Brunhart: Triesner und allgemeine Pfarreigeschichte. Sonderdruck aus: Bilder aus der Pfarrei Triesen. Festschrift zur Einweihung der reno­ vierten und erweiterten Pfarrkirche St. Gallus am 9. Oktober 1994. Angaben der Frauenklöster Schaan und Schellenberg. 7 Für die Darstellung des Klerikeraustausches verdanke ich das weitaus meiste Rohmate­ rial der Zusammenstellung und Auflistung von 
Franz Näscher (Manuskript). Ferner: Schematismus des Bistums Chur, Stand 1978. 182
        

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