Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
25
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000082729/66/
Industrie, Wirtschaft und Finanzen im Image von Liechtenstein Tabelle 21: Die Wahrnehmung des Reichtums der Liechtensteiner beeinträchtigt die Sympathien für das Fürstentum nicht (Angaben in %) Basis: 21 Länder. Befragte, die Liechtenstein zumindest dem Namen nach kennen. Sommer 1996 Frage: "Rein gefühlsmässig kann man ja von jedem Land sagen, ob es einem eher sympathisch ist oder eher unsympathisch. Einmal alles in allem: Ist Ihnen das Für­ stentum Liechtenstein ..." Befragte, die beim Namen Liechtenstein Befragte, die Assoziatio- "Die Liechtensteiner nen nennen, insgesamt sind reiche Leute" denken sehr sympathisch 12 1 f 64 52' 
16 sympathisch 
. 54 eher etwas unsympathisch 101 16 
11 ganz unsympathisch 
4 weiss nicht, keine Angabe 20 
15 100 100 n = 7320 2103 Quelle: Allensbacher Archiv, IfD-Umfrage 3266, 1996 Nur wenig anders ist die Verteilung bei der Aussage "Teures Land, das Leben in Liechtenstein ist teuer", die im Durchschnitt aller Länder von fast einem Viertel der Befragten gewählt wird. Zu den wichtigen Beobachtungen der Untersuchung gehört, dass die Liechtensteiner heute wesentlich stärker als "reiche Leute" bezeichnet werden als noch vor 19 Jahren. Diese Veränderung findet ihre einfachste Erklärung selbstverständlich darin, dass sie es heute auch eher sind als noch 1977. Schliesslich wird heute im Land ein ungleich grösseres Brut­ tosozialprodukt erarbeitet als damals, und die Werte der Exporte haben sich in diesem Zeitraum sogar verdreifacht. Wenn diese Entwicklung sich nun auch zunehmend im Image des Fürstentums niederschlägt, so stellt sich selbstverständlich die Frage, ob der verstärkte Zug eine qualitative Veränderung der Vorstellungen von Liechtenstein bewirkt. Auf den ersten Blick scheint sich durch die Di­ mension sogar noch eine Verbesserung des Images von Liechtenstein zu ergeben, denn offenbar verbindet sich die Feststellung nur bei wenigen mit Neidgefühlen und Antipathien. In der Summe hegen diejenigen, die den Reichtum der Liechtensteiner bemerken, eher grössere Sympathien für das Land als der Durchschnitt der Befragten (Tabelle 21). 66
        

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