Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
25
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000082729/31/
Nach 19 Jahren Bekanntheit, Besucherzahlen, Sympathie Schon die erste Untersuchung des Images von Liechtenstein, für die im Jahr 1977 in 7 europäischen Ländern 11 500 Personen befragt wurden,9 zeigte bei der Kenntnis des Fürstentums grosse Unterschiede von Land zu Land auf. Auch fast 20 Jahre danach ist der Bekanntheitsgrad von Liechtenstein noch immer recht unterschiedlich. Während in Italien heute etwa 51 Prozent der Bevölkerung nichts von dem Fürstentum gehört haben, macht diese Gruppe in Westdeutschland nur 11 Prozent aus. Seit 1977 lassen sich zwei gegenläufige Bewegungen beobachten: In Frankreich, den Niederlanden und England, wo damals fast die Hälfte der Bevölkerung das Fürstentum nicht kannte, sagt heute nur noch ein Viertel bis zu einem Drittel der Befragten: "Liechtenstein ist mir ganz unbekannt." (Tabelle 6). Ein starker Schwund der Bekanntheit ist allein in Italien zu verzeich­ nen. In Ländern wie Frankreich oder England wurde also eines der Ziele, die in der Studie von 1977 genannt wurden, erreicht. Dagegen haben in Italien die ohnehin geringen Kenntnisse und Vorstellungen noch einmal deutlich abgenommen (Tabelle 6). Der 1977 bereits bemängelte Zustand dort hat sich weiter verschlechtert. Bei den Anteilen derer, die schon einmal in Liechtenstein gewesen sind, gab es seit 1977 kaum grössere Veränderungen. Einzige Ausnahme sind die Gebiete der deutschen und französischen Schweiz, wo der Anteil der Liechtenstein-Besucher etwas zurückging. Er liegt jetzt deut­ lich unter der Hälfte der Befragten. In den Anrainerkantonen stieg die­ ser Anteil dagegen von 80 auf 90 Prozent. Im österreichischen Vorarl­ berg, wo 1977 immerhin schon 76 Prozent gesagt hatten "Ich war schon einmal in Liechtenstein", berichten heute sogar 94 Prozent über wenig­ stens einen Besuch im Fürstentum (Tabelle 7). Diese deutliche Zunahme von Besuchern aus den Nachbarregionen geht klar über die nur leichte Zunahme von Besuchern aus weiter ent­ fernten Gebieten oder Ländern hinaus, bzw. sie läuft dem Absinken des ' Siehe Anm. 1. 31
        

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