Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
25
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000082729/199/
Anhang Allgemeine Anmerkungen zur Faktorenanalyse Die Faktorenanalyse ist ein mathematisch-statistisches Verfahren, mit dem überprüft wird, ob sich eine Vielzahl von Variablen (Items, State­ ments) auf einige Grundthemen (Faktoren, Dimensionen) reduzieren lässt. Man geht dabei von dem Gedanken aus, dass bei den Befragten verschiedene charakteristische Dispositionen vorliegen, die typische Gruppierungen beziehungsweise Bündelungen von Aussagen bedingen. Die Faktorenanalyse extrahiert solche miteinander verwandten Aussa­ gen. Eine grosse Zahl von meist ungeordneten Einzelaussagen kann so auf einige wenige Faktoren reduziert werden. Die Rückführung der einzelnen Aussagen auf die Basisfaktoren stellt einen Verdichtungsprozess dar, der auf folgenden Voraussetzungen fusst: Miteinander hochkorrelierende Aussagen weisen mit grosser Wahrscheinlichkeit auf die Existenz eines gemeinsamen Faktors hin; niedrig oder überhaupt nicht miteinander korrelierende Beurteilungen gehen auf verschiedene Faktoren zurück. Die Korrelationsmatrix ist also Ausgangspunkt für die Berechnung der Faktoren. In ihr ist eine Konfiguration von Aussagen in einem Raum zunächst unbekannter Dimensionen gegeben. Diese Korrelationsmatrix ist im Laufe der faktoriellen Berechnung dann erschöpft, wenn alle gemeinsamen Faktoren extrahiert sind und nur noch Zufallskorrelationen in der Korrelationsmatrix enthalten sind. Für jeden Faktor werden im Hinblick auf die Aussagen (Variablen) be­ stimmte Werte, sogenannte Ladungen, ausgewiesen. Die Ladungen zei­ gen an, wie stark die einzelnen Aussagen mit den Faktoren verbunden sind: Sie sind zu betrachten als Korrelationen der einzelnen Aussagen mit den Faktoren. Auf die Faktorladungen lassen sich somit die Inter­ pretationsmöglichkeiten von Korrelationskoeffizienten anwenden. 199
        

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