Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
25
Erscheinungsjahr:
1999
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000082729/105/
Begegnungen Tabelle 35: Bekanntschaft oder Verwandtschaft mit Liechtensteinern erhöht die Sympathien für das Fürstentum (Angaben in %) Basis: Schweizer Anrainer, die Liechtenstein kennen. Sommer 1996 Frage an Personen, die zumindest schon einmal von Liechtenstein gehört haben: "Rein gefühlsmässig kann man ja von jedem Land sagen, ob es einem eher sympa­ thisch ist oder eher unsympathisch. Einmal alles in allem: Ist Ihnen das Fürstentum Liechtenstein ..." Befragte, die keine Be­ kannten oder Verwandten in Befragte I Liechtenstein Liechtenstein insgesamt || haben haben 
Befragte, die Bekannte oder Verwandte in sehr sympathisch 32 sympathisch 62 
=}=94= 
41 55 
:}=96-27 65 
}=92= eher etwas unsympathisch ganz unsympathisch 
=H= =H= fHH weiss nicht, keine Angabe _ 4 100 
c 100 268 111 
100 138 Quelle: Allensbacher Archiv, IfD-Umfragen 3266 sind. Von den schweizerischen und österreichischen Anrainern hat fast die Hälfte der Befragten solche Verbindungen zu Liechtensteinern (Tabelle 4, S. 25). Bei sehr vielen ihrer Nachbarn gelten die Liechtensteiner als weltof­ fen, als gastfreundlich und sprachgewandt. Eine tiefsitzende Fremden­ feindlichkeit, wie sie z.B. der aus dem liechtensteinischen Ort Triesen stammende Germanist Rainer Nägele in seinem Vaterland beobachtet haben will,34 wird von den Schweizern, Österreichern und Deutschen in der Nachbarschaft keineswegs bestätigt. Vorstellungen wie "Verschlos­ sen, wortkarg" fallen im deutschen Bodenseegebiet nur etwa jedem zwanzigsten ein. Und auch Assoziationen wie "Altmodisch, rückstän­ dig" oder "Die Liechtensteiner sind mehr als andere auf den eigenen Vorteil bedacht" finden sich nur bei den allerwenigsten. In der Perspek- 14 Nägele, Rainer: Fort - Da. In: NZZ Folio. Nr. 8, August 1996, S. 52. 97
        

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