Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
24
Erscheinungsjahr:
1998
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000081741/78/
Ausgaben nach Verwaltungsbereichen dungsinstitutionen entstanden. So hat sich das Abendtechnikum Vaduz zur Liechtensteinischen Ingenieurschule mit internationaler Anerken­ nung als Fachhochschule entwickelt. Die Musikschule hat ihre Tätigkeit ausgeweitet und erhält neben privaten und kommunalen Beiträgen auch staatliche Stützungszahlungen. Gegründet wurde 1979 die Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung, die durch die staatlichen Beitragszahlungen das Bildungsangebot wesentlich ausweiten konnte. Mit dem Liechten­ stein-Institut folgte die Einrichtung einer universitären Bildungs- und Forschungsinstitution, die ebenfalls staatliche Beitragszahlungen erhält. Die Entwicklung der Ausgaben im Bildungswesen kann zusammen­ fassend auf folgende Faktoren zurückgeführt werden: Im Bereich der Pflichtschulen hat die Verkleinerung der Klassen zu einem erhöhten Personalbedarf geführt. Mit dem Projekt "Schule wohin?" sind die Er­ wartungshaltungen an den Unterricht, an die Betreuung der Schüler und die Entwicklung der Lehrerteams gewachsen. Dies brachte auch erhöhte Anforderungen an das Schulamt mit sich und hat so einen zusätzlichen Personalbedarf hervorgerufen. Zudem hat sich die Lehrerschaft in Ver­ einen organisiert, und sie konnte aufgrund des hohen Gehaltsniveaus im Lande auch höhere Löhne durchsetzen. Der erhöhte Bildungsanspruch mit dem politischen Versprechen, die Ausbildungs- und Studienplätze in der Schweiz und im benachbarten Ausland zu sichern, hat aufgrund des zunehmenden Ausbildungsniveaus und der Studentenzahlen zu erhöh­ ten vertraglichen Verpflichtungen, insbesondere im Bereich der Berufs­ bildung, der Fachausbildung (LIS) und der universitären Ausbildung, geführt. 2.2.3.3. Sozialwesen Gesamthaft haben sich die Ausgaben im Bereich Soziales von 1979 bis 1993 von 16.9 auf 61.2 Mio CHF erhöht, was einem jährlichen Wachs­ tum von 9,6 Prozent entspricht. Zwischen den Jahren 1979 und 1989 sind die jährlichen Ausgaben durchschnittlich um 2.1 Mio CHF ge­ wachsen. Eine Ausnahme bilden die Jahre 1984 und 1988, in denen sich die Ausgaben insbesondere durch ausserordentliche Beitragsleistungen an die Krankenkassen sowie an die AHV und IV um 3.8 beziehungs­ weise 4.5 Mio CHF erhöhten. Besonders stark ausgewirkt hat sich der automatische Anstieg der Beitragszahlungen in den Jahren von 1990 bis 77
        

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