Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
6
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000074687/62/
- 48 - vergünsten wellent. alz ich vnd sy dez uweren gnaden sunderlich wol getrüwend, üwer losung vnschedlich. Besiglet ze end dirr geschrift mit minem eignen vfgetrucktem insigel. Geben ze Wägegg3'7 ze mittem meyen dez jares, do man zalt von Cristus geburt viertzechenhundert vnd zechen jar. a)Zuerst Schellenberg, dann durchgestrichen, darüber Wägegg. 70. 16. Mai 1410 Heinrich von Schellenberg verkauft der Stadt Bremgarten Zinsen und Gerichtsrechte im Kelleramt und im Freiamt, die er von seinem Neffen geerbt hat, Pfand von der Herrschaft Österreich. Or. StadtA Bremgarten, 155. - Pg. 37,5/18 cm. - Siegel wie in Nr. 67. - Riick- vermerk (15. Jh.): Hört ewenklich an die kilchen zuo Bremgarten. Zur Sache und zu den Namen vgl. Nr. 69. Regest: Aargauer Urkunden VIII (1938), 168. Allen3* den, die disen brief ansechend oder hörend lesen, kund ich Heinrich von Schellenberg vnd vergich offenlich mit disem brief, alz ich in dem Fryen ampt vnd 1 in dem kellerampt by Bremgarten gelegen gehebt han fünf müt kernengelt hübgült etwie manig hün järlicher gült vnd ouch ein teil der gerichten, ist pfandung 1 von der hochgebornen durlüchtigen miner gnädigen herrschaft von Osterrich vnd ich geerbt han von mins bruders seligen Hansen von Schellenbergs elichem sun, dz ich | da wolbedachtlich gesunt libs vnd sinnen für mich, für alle min erben vnd nachkomen die selben järlichen hübgült vnd minen teil der gerichten vnd alle vnser rechtung, so ich oder min erben dar an gehebt hand, recht vnd redlich eins ewigen statten hantuesten köffs verköft vnd ze köffen geben han vnd gib ouch mit kraft dits briefs den fromen wisen schulth(eisse)n ratten vnd den burgern gemeinlich der statt Bremgar­ ten vmb fünftzig guldin guter vnd geber an göld vnd an gewicht, dero ouch ich der obgenant Heinrich von Schellenberg von den egenan- ten von Bremgarten gentzlich bezalt bin, dez ich offenlich bekenn mit disem brief, vnd han ouch die selben pfandung der obgenanten miner gnadigen herrschaft von Osterrich vfgesendt vnd ernstlich gebetten, den obgenanten von Bremgarten ze vergünsten vnd ze gunnen. Vnd also han ouch ich der obgenant Heinrich von Schellenberg mich der obgenanten järlichen hübgült der hünre der gerichten vnd aller der rech­ tung, so ich gehebt han in den obgenanten zwein ämptern, entzigen vnd 69. 
7Wagegg, nö. Kempten i. Allgäu.
        

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