Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/95/
— 96 — Original im Hauptstaatsarchiv München, Montfort n. 
12. — Urkunde in Umschlag mit Regest des 18. Jahrhunderts. — Pergament 22 cm lang X 28,2, Plica 1,7 cm. — Es hängen drei Siegel an Pergamentstreifen: 1. (Johann von Belmont) rund, 4,6 cm, gelb, Spitzovalschild mit Steigbalken schrägrechts. Um- schrift: + S' IOHIS . DE . BELMVNT 
- 2. (Pfäfersj spitzoval, 6,2 cm lang X 4, thronende Gestalt mit Stab und Buch, Mondsichel rechts, Stern links, unter den Füssen Spitzovalschild. Umschrift beschädigt: +S' hE .. ANNI. ABBIS .. ON . FABARI .D ... — 3. (Rudolf von Werdenberg) rund, 3 cm, gelb, unten re. schief- gestellter Spitzovalschild mit Montforterfahne, darüber Mitra. Umschrift be- schädigt: S . RVDOLFI. COITIS . DW .. E .. 
- Rückseite: «1342 April 19» (modern). a Initiale über drei Zeilen. 1 Sargans, Kt. St. Gallen. 2 Belmont, Burg in Gde. Elims, Kt. Graubünden. 3 Klingen (Alten-) bei Märstetten, Kt. Thurgau. 4 Rudolf IV. von Werdenberg von Sargans. Die Urkunde fällt vierzehn Tage vor die Herrschaftsteilung zwischen ihm und Hartmann III.,, dem dann Vaduz zufiel. 5 Wartau, Bez. Werdenberg, Kt. St. Gallen. 6 Kloster Pfäfers, Bez. Sargans, Kt. St. Gallen. 89. Lindau,1 1344 März 20. Graf Ulrich von Montf ort-Feldkirch2 verzichtet zugunsten Kaiser Ludwigs des Bayern3 gegenüber dessen Landvogt in Oberschwaben, Friedrich Humpis1 auf alle seine Grafschaften und seinen ganzen Be- sitz, erhält alles als Leibgeding unter vertraglich festgesetzten Bedin- gungen wieder zurück. Friedrich Humpis soll ihm jährlich von den Nutzungen im Hinterbregenzerwald3 390 Pfund Pfennig geben, ausser- dem das Vogtrecht von der Kirche an der Egg.6 Die Feste Staufen7 soll ihm ab vierzehn Tagen nach Ostern offenstehen. Alle seine Besitzungen sollen nach Wiedergewinn ihm übergeben werden; wenn das nicht in Monatsfrist geschieht, ist der Vertrag hinfällig. Der Graf soll eine ge- eignete Burg als Wohnsitz erhalten; alle Nutzungen von Staufen und Jagdberg8 sollen ihm gehören. Nach seinem Tod geht alles an den
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.