Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/739/
— 733 — weil das Datum dieser Urkunde (Büchel 1907 S. 61) nur einer Annahme entspringt, die irrig ist, vielmehr mindestens dreissig Jahre später anzusetzen ist. Darüber siehe n. 570. Hans von Schellenberg kann daher auch nicht mit dem Sohne Heinrichs II. von Schellenberg, einem zweiten Pfarrer Johann (Büchel, 1907 S. 61) identisch sein, sondern nur mit einem späteren Hans aus dieser Familie, dem Enkel Heinrichs IL. Hans. Damit verschiebt sich auch das Datum des Gewinnes der Herrschaft Lautrach. 10 Trauchburg Gde. Wengen LK Kempten B W. 11 Hohentann Gde. Mulhmannshofen LK Kempten BW. 549. Zell im Amt = Kisslegg,11352 Juli 12. Heinrich der Säiger von Reinprechtshoven1 erklärt, dass er seinen lieben Oheimen Hans, Rüf und Dietrich den Jäglin Gebrüdern und allen ihren Erben, seinen Zehent, es sei grosser oder kleiner Zehent, der zu dem Weiler zu Heilenbach3 gehört, um 27 Pfund Pfennig Konstanzer Münze verkauft habe. Da der Zehent Lehen ist von Pantaleon von Schellenberg4 («Pant- lyons von 
Schellenberg») hat er ihn diesem aufgetragen und den genannten Käufern auf Bitte verleihen lassen, was Pantaleon bestätigt. Als Gewähren gibt er für sich und seine Söhne den Herrn Pantaleon von Schellenberg,4 Herrn Marquard von Schellenbergf Ritter («Margwart von 
schellenberg») Gebrüder und Marquard von Schellenberg,6 Herrn Tölzers seligen Sohn von Schellen- berg1 («Marckwart von schellenberg. hern / Tollentzers sel- gen sun uon schei 
lenberg»), Otten vom Hof% und Hansen den Säiger seinen Bruder. Er, seine Erben und die Gewähren können mit Pfänden verfolgt und sollen von ihnen schadlos gehalten werden (Formel). Es siegeln Pantaleon von Schedenberg4 und die Gewähren auch für Hans den Säiger, der kein Siegel hat. Original im Fürstlich Waldburg- Wolfeggschen Gesamtarchiv Wolfegg n. 4. - Pergament 20,2 cm langx 31.5, Plica 3,5 cm. - Initiale über vier Zeilen. - Es fehlen die Siegel und Pergamentstreifen, vier vierfache Einschnitte in der Plica. - Rückseite: «Vm
        

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