Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/707/
NACHTRAG ZUR LIEFERUNG AUS BAYERN Die Bearbeitung der Urkunden des bischöflichen Archivs 
in Augsburg musste aufgeschoben werden. Es fanden sich jedoch nur zwei, die Ritter von Schellenberg betreffende Stücke. 515. Frankfurt 1291 Mai 24. Rudolf,1 König der Römer erklärt, dass die wackeren Männer Ulrich1 und Marquard1 Gebrüder von Schellenberg, seine lieben Getreuen f«Strenui uiri Ulricus2 et Marquardus3 fratres de Schellenberg fideles nostri 
dilecti») vor ihm erschienen und ihn baten, die Schenkung des Eigentums aller ihrer Besitzungen an die Augsburger Kirche zu bestätigen, nämlich der Burg von Kellmünz,4 der dortigen Stadt mit den Patronatsrechten der Kirche in Kellmünz* und Kettershausen5 samt anderer Zubehör diesseits des Flusses Iiier in der Augsburger Diözese gelegen, ferner das Eigentum an den Besitzungen in Günz^ mit den dortigen Patronalsrechten und in Adelsried1 mit anderer ihrer Zubehör, welche dem Heinrich Günzer zu eigen gehörten, dann die Vogteien über die Güter und Besitzungen und Leute des Klosters St. Ulrich in Augsburg, St.Magnus in Füssen und St.Georg in Isny, dann die Gemeinden mit Patronatsrechten in Rotemberg,s Makams9 und Agathazell10 und auch alle Güter, Besitzungen und Leute die den Genannten von Schellenberg gehörten, diesseits des Illerflusses gegen Augsburg, die sie der Augsburger Kirche schenken wollten, um diese Güter und Besitzungen mit Zubehör von der Augsburger Kirche wieder als Lehen zu empfangen. Der König stimmt allen diesen Schenkungen zu und bestätigt sie ausdrücklich. Abschrift des 17. Jahrhunderts im Bischöflichen Archiv Augsburg U 1/2. - Papierbogen, zwei Seiten beschrieben, 33,6 cm lang x 20,6, Ii. Rand etwa 5, cm frei. - Das Original (ehemals Bischöfliches Archiv Augsburg) befindet sich jetzt im Haupt- staatsarchiv München im Kaiserse/eki n. 1066.
        

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