Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/6/
Zur Datierung: Das Datum 1244 ist einwandfrei, s. die Bamberger Beispiele bei n, 1 von 1243 Februar. Bedeutung: Die Urkunde ist eine wörtlich gleiche Neuausfertigung der Urkunde vom Februar 1243 (n. 1 oben), nur ist diesmal nicht der in Italien weilende Bischof Heinrich allein der Aussteller, sondern neben ihm — der in diesem Monat dreimal in Bamberg urkundet — (Looshorn, Geschichte des Bisthums Bamberg 1888 Bd. II S. 681) auch der Dekan Friedrich, das ganze Kapitel und Heinrich, der Propst der Alten Kapelle in Regensburg, die damit den Akt des Bischofs vom Februar 1243 sanktionieren. Die Zeugen wurden genau und in derselben Reihenfolge aus der Urkunde vom Februar 1243 über- nommen. Ihr Auftreten im Oktober 1244 stand nur auf dem Pergament: daher ist aus dem Auftreten Rudolfs 1. von Montfort-W erdenberg kein Schluss auf sein Itinerar oder auf seine Lebenszeit möglich — entgegen der Auffassung Helboks Reg. n. 414 Anm. 2. a «Anno dominice incarnationis M0CC°XLIIII° Mense Octobri Indictione tercia». 1 Heinrich von Bamberg s.n.l. 2 Nittenau, Oberpfalz, Bayern. 3 Rudolf 1. von Montfort-W erdenberg, Stammvater der Werdenberger t vor 1247. 3. Kraiburg} 1258 Juli 11. «Harrmannus2 dei gracia comes palatinus, in Chraijburc, una cum uxore Elyzabet3 eadem gracia comitissa/ palatina eiusdem loci,» (= «Hartmann, von Gottes Gnaden Pfalzgraf in Krai- b ur g, zusammen mit der Gemahlin Elisabeth, von gleichen Gnaden Pfalzgräfin am selben Ort») übergeben der Kononikerkirche Baumburg^ zum eigenen und der Eltern Seelenheil und zur Wieder- gutmachung der von ihnen und den Eltern der Elisabeth vielfältig angetanen Schäden und Bedrückungen alle ihre Rechte an der Kirche zu Sitzendorf5 in Vogtei, Patronat und Fundus und bitten zusam- men mit dem Propst und den Kanonikern den Bischof von P a s s au , die Stiftung urkundlich zu bestätigen und zu gestatten, dass die die Pfründe des dortigen Priesters übersteigenden Einkünfte zum Nutzen
        

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