Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/501/
— 496 — wegen des Pfarrhauses. Neben ihm siegelt auf seine Bitte sein lieber Schwestermann Herr Ludwig von Hornstein4 und Herr Mantz von Hornstein. Original im Generallandesarchiv Karlsruhe Abteilung 4 Salem Kon- volut 421 Bausachen. — Pergament 13.0 cm lang X 24,9, Plica 1,6 cm. — Ein- fache Initiale über elf Zeilen. — Verlängerte Buchstaben in der ersten Zeile. Auf der Plica.: «1375 Sept. 
20» (Blei, 19. Jahrh.). An Pergamentstreifen hängen drei Siegel: 1. (Heinrich von Schellenberg) rund, 2,9 cm, dunkelgraugelb, am Rande beschädigt, Siegelfläche verwischt, Spitzovalschild mit Querbalken er- kennbar (Schildhaupt). 2. (Ludwig v. Hornstein) rund, 3 cm, dunkelgrau, zu- sammengedrückt, zerstörte Siegelfläche. Umschrift: VDWIG 
— 3. (Mantz v. Hornstein) rund, 3,1 cm, dunkelgraugelb, zerdrückt, Spitzovalschild mit undeut- licher plumper Masse, Umschrift: M 
— Rückseite: «ain berichtbrieff vber wart- husen» (15. Jahrh.); «Anno 
1375» (16. Jahrh.) «150» (Blei, 18. Jahrh.); «1375» (18. Jahrh.); bedruckter Zettel aufgeklebt: «Eigenthum der Grossherzoglich Markgräflich Badischen Bodenseefideicommisse» mit Eintrag: «4/21 Ausland Warthausen» und «1375 Sept. 20». Regest: Weech, Codex Diplomaticus Salemitanus Bd. 3 (1895) S. 383 n. 1337 b; Büchel, Regesten z. Geschichte d. Herren v. Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1901 n. 190 (nach Weech). Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 81. 1 Heinrich von Schellenberg-Wasserburg, Sohn Marquards II. 2 Warthausen, Burg, n. Biberach BW. 3 Salem, Kr. Überlingen BW. 4 Hornstein, nö. von Sigmaringen BW. 385. 1390 April 23. Johann der Truchsess zu Waldburg1 erklärt, er habe mit den ver- bündeten Reichsstädten um den Bodensee, Konstanz, Überlingen2 Lin- dau,3 Ravensburg,4 St. Gallen, Wangen5 und Buchhorn6 Streit gehabt, deswegen er in Gefangenschaft geraten sei, aber jetzt mit Rat seiner nächsten und besten Freunde, Herren, Ritter und Knechte mit denselben
        

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