Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/441/
— 437 — Rüdolfus dictus der Wilde behain de Birchach. SigilJa nostra huic littere / duximus appendenda — Nos vero Eberhardus Hainricus et Albertus fratres de kobelon pretaxati, quia Sigillis propriis non utimur presentem paginam in Signum renun -/ ciacionis et resignacionis iuris nostri . Sigillo Honorandi in Christo domini Hugonis de Werden- b e r c h 
16 conmendatoris domorum hospitalis Sancti Johannis / in veltkilch et in Uberlingen petiuimus nostro nomine conmuniri — Nos Hugo de Werdenberch conmendator domorum in veltkilch et in Uberlingen prefatarum Sigillum domus in Uberlingen , ad peticionem Friderici et Swigeri prefatorum de Nüwenburch Eberhardi Hainrici et Alberti fratrum / de kobelon, et Rudolfi dicti der wildebehain, qui licet Sigillum proprium habere crediderit, tarnen quia non habuit , huic appendi fecimus / Instrumenta . in robur et testimonium omnium premissorum — Actum apud Rinegge . Anno Domini . M°CC°X° CHI0. IUI . Kai. Septembris - Indictione VIP. 
- Übersetzung Allen die Gegenwärtiges sehen, künden Ritter Friedrich und Swi- ger, Gebrüder, genannt Tumben,2 was geschehen ist. Da wir den Spuren der Wahrheit folgen, wollen wir, dass alle wissen, dass wir, nachdem wir von Eberhard genannt von Koblach3 seinen Hof, gelegen nahe bei Montlingen,4 gemeinhin genannt «Hinter der Burg» eingetauscht, der jährlich an Einkünften eine Summe von 25 Schilling Konstanzer Pfen- nige ausmacht und demselben Eberhard nach Eigentumsrecht gehört; dass wir demselben Eberhard als Gegengabe oder im Tausch für seinen Hof die Einkünfte von 10 Schilling Pfennig Konstanzer jährlich über- geben haben, von den Einkünften der Fähre, die gewöhnlich «das Fahr zu Gamprin»5 genannt wird, ausserdem sechs Modien Haber davon, dann von unseren Besitzungen oder Gütern zu Eschen0 Einkünfte von zehn Vierteln und in Falgedin" Einkünfte von sechs Vier- teln Mischkorn8 Feldkircher Mass, ausserdem aber vom Hof genannt «der Hof zu Blatten»,10 den Albert genannt zu dem Baumgarten baut, und der auf jährlich insgesamt 25 Schilling Einkünfte gerechnet wird, und der dem Rudolf genannt «der wilde Beheim» von Birkach9 sowie Heinrich und Albert Gebrüdern zu Koblach gehört, machen wir eine Veränderung oder einen Umtausch mit demselben Heinrich und Albert auf diese Weise, nämlich dass wir dem selben Rudolf zur Gegengabe
        

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