Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/414/
— 410 — Eintrag im Generallandesarchiv Karlsruhe im Kopialbuch Abteilung 67 n. 1164 Salem, genannt «Codex 
Salemitanus» Bd. III S. 115 — 116 n. CV. -- Pergamentblatt 24,9 cm lang X 17,5, innerer Rand 1,2, äusserer Rand 3,5 cm frei, oben «Conposicio per possessionibus in Laenfirswiler cum h.dicto Maedelic facta» (rot, 14. Jahrh.) sowie «werdenberg» (16. Jahrh.) bezeichnet, in regelmässi- ger Buchschrift des frühen 14. Jahrhunderts. — Handschrift gebunden in grau- grünen, lederüberzogenen, dicken Holzdeckeln mit zwei Messingschliessen und abgerissenem Lederriemen, auf Vorder- und Rückseite Sternenkranz mit 4 kleinen Medaillons und Linierung, bezeichnet aussen: «III» und «G. L. A. 67 / No. 1164» (moderner Stempel), rückwärts auf Zettel: «SAL. BM. 
III» (19. Jahrh.), sowie «Bad. Generallandesarchiv Abt. 67 Kopialbücher Nr. 
1164» und «n. 
1164» (mo- dern), umfasst 332 paginierte Seiten mit 392 am Rand bezeichneten Urkunden: innen auf S. 1 «TOMVS TERTIVS. Der abgeschrifften vnd copien alle dess Gotts- haus Salmanssweil privilegiorum Stifft : kauff- tausch- vnd anderer brieflichen Vrkunden» (18. Jahrh.), mit Stempel des Generallandesarchivs bezeichnet, an- gelegt nach F. Weech zu Beginn des 13. Jahrhunderts, enthält die das Kloster und seinen Güterbesitz betreffenden Urkunden bis Ende des 14. Jahrhunderts. Darüber F. L. Baumann in Zeitschrift f. Geschichte d. Oberrheins Bd. 31 S. 47 ff. Druck: Friedrich Weech, Codex Diplomaticus Salemitanus Bd. 2 S. 229 n. 607. Regest : Zeitschrift f. Geschichte d. Oberrheins Bd. 31 S. XXIX: Büchel, Regesien, z. Geschichte d. Herren v. Schellenberg 1, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1901 (nach Weech). Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 28. a Sollte Schillinge heissen. 1 Buchhorn — Friedrichshafen. 2 Hugo 1. von Werdenberg-Heiligenberg, Sohn Rudolfs des ersten Wer- denbergers, judex provincialis in Oberschwaben, etwa 1270 — 1275 Vor- munds chaftlicher Regent seiner 'Neffen, Grafen von Werdenberg-Sar- gans, f 1280. 3 Salem Kr. Überlingen BW. 4 Wohl Lempfriedsweiler bei Ettenkirch, nw. von Tettnang BW. 5 Harresheim, Gde. Wittenhofen Kr. Überlingen BW. 6 Marquard von Schellenberg, urkundlich bis 1309 vorkommend, könig- licher Landvogt in Oberschwaben. 7 Ulrich von Schellenberg urkundlich bis 1314 vorkommend, Landvogt, Bruder Marquards und wie er Begründer der schellenbergischen Macht in Oberschwaben. 8 Kastell, Gde. Tägerwilen Kt. Thurgau. 9 Werdenbergische Dienstmannenfamilie, wie die Schellenberger aus Rätien zugewandert (Murris, Gde. Wartau Kt. St. Gallen).
        

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