Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/271/
— 269 — übergeben hatte. Dafür erhielt sie Besitzungen zer Huobe samt Hermann genannt Koch. Es siegelt auf ihre Bitte der wackere Mann Marquard, Ritter von Schellenberg4 («Strennui viri domini M a r - quardi Mdlitis de Schellenberg»), Generalvogt des kai- serlichen Hofes («imperialis aule advocatus generalis»;. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 Kloster Weingarten n. 846. — Pergament 14,0 —15,2 cm lang X 32,1, keine Plica. — Grosses Loch im Text durch Mäusefrass. — Siegel Marquards von Schellenberg hängt an Perga- mentstreifen, der von der Urkunde geschnitten ist, rund, 4,4 cm, gelbrötlichgrau, fast dreieckiger Spitzovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte), Umschrift verwittert: S MARCVAR 
— Rückseite: «Vmb das Gut Zu Rüpprechtz- brugk 
kauffbrieff» (16. Jahrh.): «f. 
11» (17. Jahrh.); «Anno 
1318» (17. Jahrh.); «N. 1. Fronhofer 
Ambt» (18. Jahrh.); «53. 19. 
105» (Blei, 19. Jahrh.); «846» (blau, modern). Regest: Büchel, Regesten z. Geschichte d. Herren v. Schellenberg V, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1906 S. 73 n. 825 (nach Reperto- rium Weingarten im Hauptstaatsarchiv Stuttgart). Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 79. 1 Magenbuch, Gde. Ostrach nö. von Pfullendorf. 2 Tobel, Burg bei Berg, nnw. von Ravensburg. 3 Ruprechtsbruck, Gde. Fronreute, nw. von Ravensburg. 4 Marquard IL von Schellenberg-Wasserburg, Ulrichs Sohn, Landvogt. 218. Lindau, 1319 März 12. Propst Konrad und der Konvent des Klosters St. Luzi in Chur über- geben dem Abt und Konvent des Klosters Weissenau bei Ravensburg drei Eigenleute samt Verwandten und tauschen mit Weissenau alle Leute, die vom Bodensee bis zur Donau sesshaft sind, gegen alle Leute, die Weissenau in Churrätien hat. Dabei erläutern Propst und Konvent von St. Luzi ihr Recht an ihren Eigenleuten, das oberhalb von Feldkirch (also auch in Liechtenstein) anders ist als un- terhalb.
        

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