Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/25/
— 26 — Hofes Konstanz, das Lindauer Kapitel, die Kustodie der Minderbrüder super lacum und das Bruderhaus zu Lindau. Zeugen: Walther von Laubegg,2 Heinrich, Kanoniker des Stiftes Lindau, die Kanonissen Adel- heid von Prasberg,3 Guota von Wolfurt,4 Guota von Buchenstein,5 Guota von Lamboltswiler,6 Sigina von Schönstein,1 «...de Schallen- b e r c h »8 Sigina von Wolfurt, ferner Bruder Heinrich, Kustos der Brüder super lacum, Bruder Konrad, Guardian in Lindau, Bruder Marquart und Bruder Dietrich von Heudorf. Original im Hauptstaatsarchiv München Stift Lindau Urkunde n. 35. — Pergament 51 cm lang X 32,2, Plica 6,3 cm. Vorlinierung, Buchschrift, Ini- tiale nach oben bis fast zum Rand. — Es hängen fünf Siegel an groben blauen Hanfschnüren, das des Kapitels fehlt. Rückseite: «Littera continens fratribus 
minoribus» (15. Jahrh.); «bar- füsser» (15. Jahrh.); «1278» (15. Jahrh.); «Lindau Frauenstift f. 
3» (Blei, 19. Jahrh.); «1278 
10/11» (Blei, modern); «Lindau Stift Fasz. 
3» (Blei, modern); «35» (blau). Regest: Büchel, Regesten z. Geschichte d. Herren von Schellenberg 1 Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1901 n. 25 (nach «Gründliche Ausführung der Reichsstadt Lindau 1643» S. 652) mit unrichtiger Angabe «Sigena von 
Schellenberg» und dem unrichtigen Datum 11. November. Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg 1 Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein S. 53. 1 Äbtissin Sigina zu Lindau urkundlich 1262 —1279; nach dem «Lied vom 
Stift» von 1548 wurde im Jahre 1270 «zur Eptissin erkant ein lobliche fraw Sigena gnandt — Ein schellenbergerin vom Gschlecht — Die stund dem Gotshauss wol und recht — 
» (Abdruck bei Carl Primbs, Die Reihenfolge der Abtissinen des adelichen Damenstiftes in Lindau, 32. Jahresbericht d. hist. Kreis-Vereins im Regierungs- bezirke v. Schwaben und Neuburg 1866 (Augsburg 1867 S. 52). 2 Laubegg bei Ludwigshafen am Bodensee. 3 Prasberg n. Wangen, BW. 4 Wolfurt bei Bregenz. 5 Buchenstein bei Berneck, Unterrheintal, Kt. St. Gallen. 6 Lampertsweiler, Gde. Weissenberg, LK Lindau. 7 Schönstein, Gde. Hohenweiler, Vorarlberg. 8 Ohne Zweifel Schellenberg, angesichts der ständigen engen Verbin- dung dieser Familie mit dem Stift Lindau.
        

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