Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/241/
— 240 — der Plica: «12.743» mit roter Tinte. — Römischrechtliche Renuntiationsformeln. — An vier abgerissenen Hanfschnüren, die in dreieckigen Löchern mit Schlingen festgemacht sind, fehlen die Siegel. Rückseite: «Kaufbrieff umb das guth zum scherrings sambt dem 
Millenberg» (16..Jahrh.); «f.4.n.3» (17. Jahrh.); «Schirings» (17. Jahrh.); «Dise güeter Seyen nit mehr beim Gozhaus sye sollen an hannsen Schindelin zu Vnndern Reitnaw und an Hundtfiss zu AmptZeM khomen sein» (17. Jahrh.); «biselingb.» (17. Jahrh.); «Ano 1302» (17.Jahrh.); «Karseer Ambt» (18. Jahrh.); «No. 
6a» (Blei, 18. Jahrh.); «1303» (Tintenstift, modern); «1106» (blau, modern). Zum Datum: «Secundo» der Jahreszahl steht auf Rasur; die Indiktion passt zu 1303. 1 Schönau in Hoyern, Stadt Lindau. 2 Schirings, Gde. Amtzell sö. von Ravensburg. 3 Rehmoos unbestimmt. 4 Moos, Gde. Amtzell sö. von Ravensburg . 5 Luppmanns, Gde. Amtzell sö. von Ravensburg. 6 Wüstenberg, Gde. Amtzell nw. von Wangen BW. 7 Waldburg, osö. von Ravensburg. 8 Marquard von Schellenberg, Landvogt. Über ihn Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechten- stein 1907 S. 28 — 52 (ohne Benützung dieser Urkunde). 196. Ulm, 1304 Juli 25. König Albrecht1 erklärt, er habe dem Grafen Eberhard von Württemberg2 die Gnade erwiesen, dass niemand von seinen Amtleuten einen Beamten oder Untertanen des Grafen in den Dienst oder als Bür- ger in eine Reichsstadt aufnehmen solle. Ist dies ohne Absicht doch ge- schehen, soll das innert Monatsfrist rückgängig gemacht werden. Graf Eberhard erhält ausserdem für seine Dienste und den Schaden, den er dabei erlitten, 2000 Mark Silbers. Dafür setzt ihm Albrecht die Burg zu Spitzenberg3 und die Stadt Kuchen* sowie die Vogtei über das Kloster zu Lorch5 als Pfand, berechnet auf 200 Mark Silbers Einkünfte. Er setzt ein Schiedsgericht über die Anstände zwischen ihm und dem Grafen: «Die achtbaren und ehrbaren Männer («achber und erber 
manne») Graf
        

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